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FELICITY

nachhaltige Lösungen für Städte

FELICITY: nachhaltige Lösungen für Städte

FELICITY: nachhaltige Lösungen für Städte

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Der Klimawandel ist längst Realität, und die Städte wachsen in einem bisher nicht gekannten Ausmaß – insbesondere in Schwellen- und Entwicklungsländern. Um die damit verbundenen Treibhausgasemissionen zu senken, sind verstärkte Investitionen in nachhaltige Infrastruktur erforderlich.

Doch viele Städte haben erhebliche Probleme, bankfähige Projekte vorzubereiten und diese zu finanzieren und umzusetzen.

Aus diesen Gründen wurde die Beratungsinitiative FELICITY ins Leben gerufen. FELICITY berät Kommunen und Finanzintermediäre in Brasilien, China und Mexiko gezielt bei der Projektvorbereitung und hilft ihnen dabei, die erforderlichen Kompetenzen aufzubauen.

FELICITY steht für „Financing Energy for Low-carbon Investment – Cities Advisory Facility“ und ist eine gemeinsame Initiative der Europäischen Investitionsbank (EIB) und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ). Finanziert wird sie von der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB).

Welche Art von Unterstützung bieten wir?

  • Beratung zur technischen, finanziellen und wirtschaftlichen Machbarkeit geplanter Investitionsvorhaben in Städten und zu Vergabeverfahren sowie Hilfe bei der Beurteilung, ob ein Projekt die sozialen und ökologischen Kriterien für eine EIB-Finanzierung erfüllt,
  • Kompetenzaufbau in den Kommunen, damit diese wissen, wie sie bankfähige Projekte entwickeln und internationale Finanzmittel in Anspruch nehmen können – insbesondere zur Bekämpfung des Klimawandels,
  • Förderung des Wissensaustausches zwischen Ländern und Regionen über die Vorbereitung von CO2-armen Infrastrukturprojekten und günstige regulatorische Rahmenbedingungen.

Welche Projekte kommen für FELICITY in Betracht?

FELICITY unterstützt die Vorbereitung von städtischen Infrastrukturprojekten, die Treibhausgasemissionen senken. Die folgenden Bereiche kommen für FELICITY infrage:

  • Wohn- und öffentliche Gebäude
  • Fernwärme- und Fernkältenetze
  • Öffentliche Beleuchtung
  • Öffentlicher Verkehr und Infrastruktur
  • Abfallbehandlung und Abwasserreinigung

Projekte, für die Unterstützung beantragt werden soll, müssen im Einklang mit den Stadtentwicklungsplänen stehen und dürfen noch nicht als finanzierungsbereit gelten.

Wie werden Anträge gestellt?

  1. Öffentliche oder private Einrichtungen, die ein städtisches Projekt in Brasilien, Mexiko oder China vorbereiten, wenden sich bitte mit einer kurzen Beschreibung des geplanten Projekts (ca. 500 Wörter) an FELICITY@giz.de. Die Beschreibung sollte Angaben über die Art des Investitionsvorhabens, die Zusagen der Stadt zur Projektumsetzung, den Stand der Projektvorbereitung (z. B. abgeschlossene Durchführbarkeitsvorstudie), die erwarteten Investitionskosten und den voraussichtlichen Zeitplan sowie die technischen Anforderungen des Antragstellers enthalten.
  2. Das FELICITY-Team wird die Angaben prüfen und feststellen, ob das Projekt in sein Mandat passt. Ist dies der Fall, erhält der Antragsteller vom FELICITY-Team ein Antragsformular. Endgültig genehmigt wird die FELICITY-Unterstützung vom BMUB, der GIZ und der EIB.

Veröffentlichungen

Unsere Klimaschutzstrategie

Klimaschutzstrategie der EIB

Wir fördern mit unseren Klimafinanzierungen die Umsetzung der EU-Klimaziele. Dabei orientieren wir uns an unserer Klimaschutzstrategie.

IKI – Jahresbericht 2015–2016

IKI – Jahresbericht 2015–2016

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) hat den Jahresbericht 2015–2016 seiner Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) veröffentlicht.

GIZ – auf breiter Ebene gegen den Klimawandel

GIZ-Diskussionspapier: Auf breiter Ebene gegen den Klimawandel

Seit über 40 Jahren fördert die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH in zahlreichen Entwicklungsländern den privaten Sektor. In diesem Diskussionspapier fasst sie die wichtigsten Erkenntnisse aus ihrer Arbeit zusammen.

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit


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