Wirtschaftlicher und sozialer Zusammenhalt

Die Kohäsionspolitik ist ein einzigartiges Merkmal des europäischen Integrationsprozesses. Sie soll den Regionen helfen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen, sie soll die unterschiedlichen Lebensstandards in der Union angleichen, und sie soll Wohlstand in der gesamten EU schaffen. Zusammenhalt oder Kohäsion war einer der Gründe, warum 1958 die Europäische Investitionsbank geschaffen wurde, und ist auch heute noch eines ihrer vorrangigen Ziele.

Die Kohäsionspolitik erstreckt sich auf alle Regionen der EU. Die meisten EU-Mittel fließen jedoch in Regionen, deren Pro-Kopf-BIP weniger als 75 Prozent des EU-Durchschnitts beträgt.

> Zum Download der Veröffentlichung “Cohesion and Regional Development Overview 2020” über den Beitrag der EIB-Gruppe zu Kohäsion und Regionalentwicklung (einschließlich Schlüsselprojekten).

 

So fördern wir den Zusammenhalt

Die EIB ergänzt EU-Zuschüsse durch Kredite und andere Finanzierungsinstrumente und fördert damit Projekte und Programme für wirtschaftlichen, sozialen und regionalen Zusammenhalt. Außerdem berät die Bank Behörden in Kohäsionsregionen zu technischen und finanziellen Aspekten ihrer Projekte. So will sie deren Qualität verbessern, die institutionellen Kompetenzen stärken und weitere Mittel mobilisieren.

Unser jährliches Ziel für Kohäsionsfinanzierungen beträgt 30 Prozent aller neuen Projekte in den EU-, Heranführungs- und EFTA-Ländern. Im Zeitraum 2015–2019 stellte die EIB 84,4 Milliarden Euro für Projekte in den EU-Kohäsionsregionen bereit. Allein 2019 waren es 16,13 Milliarden Euro.

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