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Boost Africa: Auftrieb für junge afrikanische Unternehmerinnen und Unternehmer

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Boost Africa: Auftrieb für junge afrikanische Unternehmerinnen und Unternehmer

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  • Verfügbar in: de en fr

Was ist Boost Africa?

Auf dem afrikanischen Kontinent befinden sich einige der wachstumsstärksten Volkswirtschaften der Welt, und die junge Bevölkerung wächst rasant. Der anhaltende Trend unter jungen Hochschulabsolventen, nach Abschluss ihres Studiums ins Ausland zu gehen oder dort zu bleiben, gefährdet jedoch zunehmend den sozialen, wirtschaftlichen und technischen Fortschritt Afrikas.

Boost Africa, eine gemeinsame Initiative der Afrikanischen Entwicklungsbank (AfDB) und der Europäischen Investitionsbank (EIB), will die Potenziale des Kontinents nutzen und Chancen vor Ort schaffen. Zu diesem Zweck soll die Initiative:

  • Unternehmertum und Innovation in Afrika ermöglichen und fördern
  • neue und hochwertige Arbeitsplätze für junge Menschen in Afrika schaffen
  • zur Entwicklung eines effizienten unternehmerischen Ökosystems in Afrika beitragen
  • die Finanzierungslücke in den frühesten und risikoreichen Phasen der Unternehmensgründung schließen
  • Kompetenzen und Know-how bei jungen Unternehmerinnen und Unternehmen entwickeln und stärken

Die Initiative will das unternehmerische Potenzial der afrikanischen Jugend anzapfen und so:

  • zur Gründung innovativer und überzeugender moderner Unternehmen beitragen
  • diesen Unternehmen helfen, sich regional und global zu behaupten
  • Direktinvestitionen aus dem In- und Ausland anlocken und das Anlegerprofil diversifizieren
  • erheblich zur Schaffung von Arbeitsplätzen und zum Wirtschaftswachstum beitragen

So soll eine hilfreiche Plattform für die Gründung weltweit wettbewerbsfähiger Unternehmen in Afrika aufgebaut werden.

Boost Africa steht für den Glauben an Unternehmertum und Innovation – beides trägt maßgeblich dazu bei, den Lebensstandard und sozialen Fortschritt in Afrika zu verbessern, ausgerichtet an den Bedürfnissen der Menschen.

Hinter der Initiative steht das Ziel, bezahlbare Lösungen für fundamentale Probleme zu fördern, vor denen arme Bevölkerungsgruppen stehen: vom Zugang zu Energie über die Gesundheitsversorgung und Finanzdienstleistungen bis hin zu Bildung und zu Internetanschlüssen. Die Unterstützung von Start-ups trägt auch zur Demokratisierung der Wirtschaft in einem Umfeld bei, in dem der Wohlstand sehr ungleich verteilt ist und Unternehmensgründer hohe Hürden überwinden müssen.

Die Förderung des Privatsektors ist ein vorrangiges Ziel der EIB auf dem afrikanischen Kontinent. Die Boost Africa-Initiative gibt uns dafür ein neues Instrument an die Hand. Sie entspricht den Zielen für eine nachhaltige Entwicklung, die die Schaffung von guten Arbeitsplätzen und nachhaltigem Wachstum und die Linderung der Folgen der Armut fordern. Genau das wird mit dem Projekt erreicht.

Die Säulen der Boost Africa-Initiative

1. Investitionsprogramm

Das Investitionsprogramm deckt das gesamte Risikokapital-Segment ab. Es umfasst Startkapitalfonds, Gründerzentren, Start-up-Beschleuniger, Nachfolgefonds, Business-Angel-Fonds, Crowdfunding-Plattformen und Risikokapitalfonds, die in innovative Start-ups und schnell wachsende kleine und mittlere Unternehmen (KMU) investieren.

Das Programm spricht Unternehmerinnen und Unternehmer an, die ein sehr großes Potenzial im Hinblick auf Qualität, Kreativität, Wirkung und Innovation erkennen lassen – von Fondsmanagern bis zu Business Accelerators, Gründerzentren und Business Angels.

Die Investitionskomponente wird durch eine Ko-Investitionspartnerschaft von EIB und AfDB dargestellt, die jeweils bis zu 50 Millionen Euro einbringen werden.
Weitere Investoren aus dem öffentlichen und privaten Sektor können sich ebenfalls beteiligen. So sollen insgesamt 200 Millionen Euro mobilisiert und schließlich Investitionen im Gesamtumfang von einer Milliarde Euro über zwischengeschaltete Finanzinstitute ermöglicht werden.

Das Investitionsprogramm setzt darauf, Mittel aus verschiedenen Quellen zu kombinieren. Über einen Zeitraum von sieben bis acht Jahren wird voraussichtlich ein Portfolio von 25 bis 30 Fonds aufgebaut.

2. Pool für technische Hilfe

Der Pool für technische Hilfe soll den Kompetenzaufbau unterstützen und zur Verbreitung der Best Practice beitragen, besonders im Hinblick auf:

  • die Fähigkeit der zwischengeschalteten Institute, Mittel in Projekte zu investieren, insbesondere von einheimischen Fondsmanagern, die erstmals einen Fonds verwalten
  • die betriebswirtschaftliche und technische Schulung von Portfoliounternehmen/jungen Unternehmerinnen und Unternehmern
  • den Aufbau von Investorennetzwerken, insbesondere für Business Angels

3. Innovations- und Informationslabor

Das Labor wird durch die Entwicklung und Erprobung vielversprechender neuer Ideen als Katalysator für Innovationen, Wissensentwicklung und Partnerschaften fungieren. Darüber hinaus wird es Best Practices bewerten und verbreiten und unternehmerische Ökosysteme auf Länderebene unterstützen.


Durch diese integrierte Vorgehensweise wird Boost Africa sowohl Finanzkapital bereitstellen als auch Humankapital entwickeln. Fondsmanager und Unternehmer erhalten Hilfe dabei, die vielen Hindernisse zu überwinden, die beim Aufbau neuer Fonds und neuer Unternehmen entstehen.

Entwicklungseffekt

Für die verschiedenen Komponenten der Initiative wird ein Zielvolumen von voraussichtlich insgesamt rund 250 Millionen Euro angestrebt. Damit sollen Investitionen im Gesamtumfang von einer Milliarde Euro mobilisiert werden, um 1 500 KMU zu unterstützen und 25 000 direkte und mindestens 70 000 indirekte Arbeitsplätze zu schaffen.

Welche Wirtschaftszweige wird Boost Africa finanzieren?

Der Schwerpunkt liegt auf Sektoren, in denen Innovationen die Lebensqualität der Menschen verbessern können. Insbesondere einkommensschwächere Haushalte sollen Zugang zu erschwinglichen Produkten und Dienstleistungen erhalten. Zu diesen Sektoren gehören unter anderem:

  • IKT
  • Agrar- und Ernährungswirtschaft
  • Finanzdienstleistungen und finanzielle Inklusion
  • Gesundheitswesen
  • Bildung
  • erneuerbare Energien

Boost Africa richtet sich besonders an Intermediäre, die Jugendliche und Frauen fördern.


Noch Fragen zu Boost Africa?

Besuchen Sie die Seite zu Fragen und Antworten.



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