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  • Bank der EU vergibt Projektfinanzierung von 54 Millionen Euro an Solaria
  • Anlagen mit einer Gesamtleistung von 261,05 Megawatt werden in Kastilien und León, Kastilien-La Mancha und Extremadura gebaut. Sie sollen jährlich rund 477 Gigawattstunden Strom erzeugen – ausreichend, um den Verbrauch von 121 300 Haushalten zu decken

Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat mit Solaria Energía y Medio Ambiente, S.A. (Solaria) eine Vereinbarung über die Kofinanzierung von sieben Fotovoltaikanlagen in Kastilien und León, Kastilien-La Mancha und Extremadura unterzeichnet. Die neuen Anlagen haben eine Gesamtleistung von 261,05 Megawatt und werden zusammen rund 477 Gigawattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Damit können 121 300 Haushalte versorgt werden.

Eigentümer der Anlagen ist Solaria, das diese auch plant, errichtet und betreibt. Das spanische Unternehmen ist auf die Planung, den Bau und den Betrieb von Fotovoltaikanlagen spezialisiert und betreibt derzeit in Spanien, Europa und Südamerika Anlagen mit einer Leistung von mehr als 800 Megawatt.

Für den Bau und die Inbetriebnahme der neuen Anlagen stellt die Bank der EU dem Unternehmen insgesamt bis zu 54 Millionen Euro in Form einer Projektfinanzierung zur Verfügung. Die EIB vergibt ihre Finanzierung in zwei Tranchen: eine vorrangige Projektfinanzierung von höchstens 51,7 Millionen Euro und eine Schuldendienstreserve-Fazilität von höchstens 2,3 Millionen Euro. Über Banken vergibt die EIB für das Projekt außerdem weitere private Mittel von bis zu 14 Millionen Euro. Diese Tranche soll zu einem späteren Zeitpunkt unterzeichnet werden. Der übrige Betrag der Projektfinanzierung wurde von Natixis unterzeichnet. Das Institut agiert außerdem als Zinsswap-Anbieter für alle vorrangigen Schuldtitel. Durch die Beteiligung der EIB haben sich die Finanzierungsbedingungen für Solaria verbessert.

Darüber hinaus trägt die EIB-Finanzierung dazu bei, die Sicherheit der Energieversorgung zu verbessern, den Klimawandel zu bekämpfen, Arbeitsplätze zu schaffen und den sozialen Zusammenhalt zu stärken. Alle Anlagen werden in Kohäsionsregionen gebaut und fördern somit die wirtschaftliche Erholung der betreffenden Regionen, die besonders unter der Covid-19-Pandemie leiden.

Der Bau von Fotovoltaikparks trägt zu Spaniens Ziel bei, bis 2030 die CO2-Emissionen zu verringern, und entspricht zudem den nationalen Zielen im Bereich erneuerbare Energien, die im Nationalen Energie- und Klimaplan (NECP) festgelegt sind. Darin ist vorgesehen, den Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch von 20 Prozent im Jahr 2020 auf 42 Prozent im Jahr 2030 zu erhöhen.

EIB-Vizepräsident Ricardo Mourinho Félix: „Als Klimabank der EU fördern wir den Bau von Infrastrukturen zur Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen. Damit helfen wir Spanien beim nachhaltigen Wirtschaftswachstum und bei der Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze. Mit dieser Finanzierung unterstreicht die EIB erneut ihr starkes Engagement für saubere Technologien, die entscheidend dazu beitragen, dass Europa bis 2050 klimaneutral werden kann.“

Enrique Díaz-Tejeiro‚ Präsident von Solaria: „Wir von Solaria freuen uns, wieder mit der EIB zusammenzuarbeiten. An dieser Vereinbarung zeigt sich erneut der Einsatz der EIB für Solaria und damit für die Energiewende, die wir vorantreiben, um umweltschädliche Energieträger durch erneuerbare zu ersetzen.“

Hintergrundinformationen

Die Europäische Investitionsbank ist in rund 160 Ländern tätig und der weltweit größte multilaterale Geldgeber für Klimaschutzprojekte.

Vor Kurzem hat die EIB-Gruppe ihren Klimabank-Fahrplan verabschiedet, um ihre ehrgeizigen Ziele zu erreichen: In den nächsten zehn Jahren bis 2030 will sie eine Billion Euro für Klimaschutz und ökologisch nachhaltige Investitionen mobilisieren und bis 2025 mehr als 50 Prozent ihrer Finanzierungen für Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit bereitstellen. Gemäß diesem Fahrplan richtet die EIB-Gruppe ab diesem Jahr alle neuen Finanzierungen an den Zielen und Grundsätzen des Pariser Abkommens aus.

Solaria (www.solariaenergia.com)

Solaria ist bei der Entwicklung und Herstellung von Fotovoltaikanlagen in Südeuropa führend. Seit seiner Gründung im Jahr 2002 hat sich das Unternehmen auf erneuerbare Energien spezialisiert, insbesondere auf die Implementierung und Weiterentwicklung der Fotovoltaiktechnologie. So setzt sich Solaria für eine bessere Zukunft und die nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft ein. Das Geschäftsmodell wurde von der Herstellung von Fotovoltaikzellen und ‑modulen auf den Bau und Betrieb ganzer Fotovoltaikanlagen ausgeweitet. In den letzten Jahren hat sich Solaria vom Industriekonzern zum Energieerzeuger entwickelt. Das Unternehmen ist seit 2007 an der spanischen Börse notiert und wurde 2020 in den spanischen Leitindex Ibex 35 aufgenommen. In Einklang mit seinem starken Engagement für Nachhaltigkeit unterzeichnete Solaria im März 2021 den Globalen Pakt der Vereinten Nationen. Das Unternehmen richtete seine Strategie an den zehn allgemein anerkannten Prinzipien in den Bereichen Menschenrechte, Arbeitsnormen, Umweltschutz und Korruptionsbekämpfung aus. Außerdem beschloss es Maßnahmen zur Unterstützung der Ziele der Vereinten Nationen, die derzeit in den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung und in der Agenda 2030 verankert sind.