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    Umfrage der EIB zum Klimawandel 5/6

    Was die Bürgerinnen und Bürger über das Engagement der Unternehmen im Kampf gegen den Klimawandel denken

    Im Vorfeld der 24. UN-Klimakonferenz, die vom 3. bis 14. Dezember 2018 in Polen stattfand, startete die Europäische Investitionsbank eine in dieser Art einmalige Umfrage zum Klimawandel. In Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov befragte die Bank 25 000 Bürgerinnen und Bürger in der Europäischen Union, in den USA und in China, um zu erfahren, was die Menschen über den Klimawandel denken.

    Discover below some analysis and visualisations of the key findings from the fifth of six releases of this worldwide EIB climate survey.

    Sämtliche Ergebnisdaten können Sie hier herunterladen.

    Die Mehrzahl der Menschen in Europa fühlt sich beim Umweltschutz von Unternehmen nicht unterstützt

    Nach den Umfrageergebnissen finden 54 Prozent der Menschen in Europa, dass die angebotenen Produkte und Dienstleistungen ihnen nicht helfen, den eigenen CO2-Fußabdruck zu verkleinern. Dabei fühlen sich die Zyprer mit 81 Prozent am wenigsten von Unternehmen unterstützt, gefolgt von den Portugiesen mit 65 Prozent und den Italienern und Franzosen mit 64 Prozent. In Estland schneiden die Unternehmen am besten ab: 35 Prozent der Menschen gaben dort an, sich von den Unternehmen eher oder stark unterstützt zu fühlen.

     

    In Europa achten die Menschen mehr auf die Klimawirkung von Produkten als in den USA und China

    Die Umfrage zeigt auch, dass die Menschen in Europa sich mehr Gedanken über die Klimawirkung von Produkten machen als die Menschen in China und den USA. 67 Prozent der Europäer geben an, dass für sie die Klimawirkung beim Kauf von Produkten eine eher wichtige oder sehr wichtige Rolle spielt. Das sind 10 Prozent mehr als in China oder den USA.

     

    Hier erfahren Sie mehr zu den Ergebnissen in den einzelnen Ländern:

    Die Mehrzahl der Deutschen fühlt sich beim Umweltschutz von Unternehmen nicht unterstützt

    Laut der Umfrage finden 53 Prozent der Deutschen, dass die angebotenen Produkte und Dienstleistungen ihnen nicht helfen, den eigenen CO2-Fußabdruck zu verkleinern. Das entspricht der durchschnittlichen Skepsis der Menschen in der Europäischen Union: 54 Prozent finden, dass die Unternehmen sie bei ihren persönlichen Klimaschutzbemühungen nicht unterstützen.

    Bei der Frage, was Unternehmen am ehesten dazu bewegt, weniger Treibhausgase auszustoßen, setzen 46 Prozent der Deutschen auf Vorschriften und steuerliche Anreize, 14 Prozent auf Investitionen in klimafreundliche Unternehmen und Technologien und 7 Prozent auf Forschung zu Klimawandel und klimafreundlichen Technologien.

    Die Ergebnisse zeigen auch geschlechtsspezifische Unterschiede im Kaufverhalten. 65 Prozent der Frauen in Deutschland achten bei Produkten und Dienstleistungen auf deren Auswirkungen auf das Klima. Das sind 7 Prozent mehr als bei den Männern (58 Prozent).

    Die große Mehrheit der Franzosen fühlt sich beim Umweltschutz von Unternehmen nicht unterstützt

    64 Prozent der französischen Bevölkerung sind laut Umfrage der Ansicht, dass die angebotenen Produkte und Dienstleistungen ihnen nicht helfen, den eigenen CO2-Fußabdruck zu verkleinern. Das sind mehr als im EU-weiten Durchschnitt: 54 Prozent der Europäer finden, dass die Unternehmen sie bei ihren persönlichen Klimaschutzbemühungen nicht unterstützen.

    Bei der Frage, was Unternehmen am ehesten dazu bewegt, weniger Treibhausgase auszustoßen, setzen 46 Prozent der Menschen in Frankreich auf Vorschriften und steuerliche Anreize, 14 Prozent auf Forschung zu Klimawandel und klimafreundlichen Technologien und 11 Prozent auf Investitionen in klimafreundliche Unternehmen und Technologien.

    Die Ergebnisse zeigen auch geschlechtsspezifische Unterschiede im Kaufverhalten. 60 Prozent der Frauen in Frankreich achten bei Produkten und Dienstleistungen auf deren Auswirkungen auf das Klima. Das sind 6 Prozent mehr als bei den Männern (54 Prozent).

    Die Mehrzahl der Spanier fühlt sich beim Umweltschutz von Unternehmen nicht unterstützt

    59 Prozent der Menschen in Spanien sind laut Umfrage der Ansicht, dass die angebotenen Produkte und Dienstleistungen ihnen nicht helfen, den eigenen CO2-Fußabdruck zu verkleinern. Das sind etwas mehr als im EU-weiten Durchschnitt: 54 Prozent der Europäer finden, dass die Unternehmen sie bei ihren persönlichen Klimaschutzbemühungen nicht unterstützen.

    Bei der Frage, was Unternehmen am ehesten dazu bewegt, weniger Treibhausgase auszustoßen, setzt eine große Mehrheit von 67 Prozent in Spanien auf Vorschriften und steuerliche Anreize, 14 Prozent plädieren für Investitionen in klimafreundliche Unternehmen und Technologien und 12 Prozent für Forschung zu Klimawandel und klimafreundlichen Technologien.

    Die Ergebnisse zeigen auch geschlechtsspezifische Unterschiede im Kaufverhalten. 77 Prozent der Frauen in Spanien achten bei Produkten und Dienstleistungen auf deren Auswirkungen auf das Klima. Das sind 10 Prozent mehr als bei den Männern (67 Prozent).

    In Schweden fühlen sich nur wenige Menschen beim Umweltschutz von Unternehmen unterstützt

    Laut der Umfrage finden nur 10 Prozent der Schweden, dass die Unternehmen sie beim Klimaschutz unterstützen. Das sind 2 Prozent weniger als im europaweiten Durchschnitt (12 Prozent).

    Bei der Frage, was Unternehmen am ehesten dazu bewegt, weniger Treibhausgase auszustoßen, setzen 39 Prozent der Menschen in Schweden auf Vorschriften und steuerliche Anreize, 15 Prozent auf Investitionen in klimafreundliche Unternehmen und Technologien und 13 Prozent auf Forschung zu Klimawandel und klimafreundlichen Technologien.

    Die Ergebnisse zeigen auch geschlechtsspezifische Unterschiede im Kaufverhalten. 48 Prozent der Schwedinnen achten bei Produkten und Dienstleistungen auf deren Auswirkungen auf das Klima. Das sind 17 Prozent mehr als bei den Männern (31 Prozent).

    Die große Mehrheit der Italiener fühlt sich beim Umweltschutz von Unternehmen nicht unterstützt

    64 Prozent der Menschen in Italien sind laut Umfrage der Ansicht, dass die angebotenen Produkte und Dienstleistungen ihnen nicht helfen, den eigenen CO2-Fußabdruck zu verkleinern. Das sind mehr als im EU-weiten Durchschnitt: 54 Prozent der Europäer finden, dass die Unternehmen sie bei ihren persönlichen Klimaschutzbemühungen nicht unterstützen.

    Bei der Frage, was Unternehmen am ehesten dazu bewegt, weniger Treibhausgase auszustoßen, setzen 48 Prozent der Menschen in Italien auf Vorschriften und steuerliche Anreize, 20 Prozent auf Investitionen in klimafreundliche Unternehmen und Technologien und 12 Prozent auf Forschung zu Klimawandel und klimafreundlichen Technologien.

    Die Ergebnisse zeigen auch generationsspezifische Unterschiede im Kaufverhalten: Ältere Menschen in Italien achten bei Produkten und Dienstleistungen mehr auf deren Auswirkungen auf das Klima als jüngere Generationen (32 Prozent der Italiener ab 55 gegenüber 28 Prozent im Alter von 34 bis 55 und 21 Prozent in der Altersgruppe 18 bis 34).

    Die Menschen in Polen achten sehr auf die Klimawirkung von Produkten

    Laut der Umfrage machen sich 74 Prozent der Polen Gedanken über die Klimawirkung von Produkten oder Dienstleistungen. Nur 23 Prozent fühlen sich allerdings bei ihren Klimaschutzbemühungen von den Unternehmen unterstützt.

    Bei der Frage, was Unternehmen am ehesten dazu bewegt, weniger Treibhausgase auszustoßen, setzen 62 Prozent der Menschen in Polen auf Vorschriften und steuerliche Anreize, 15 Prozent auf Investitionen in klimafreundliche Unternehmen und Technologien und 7 Prozent auf den Wettbewerb in freien Märkten.

    Die Ergebnisse zeigen auch geschlechtsspezifische Unterschiede im Kaufverhalten. 79 Prozent der Frauen in Polen achten bei Produkten und Dienstleistungen auf deren Auswirkungen auf das Klima. Das sind 11 Prozent mehr als bei den Männern (68 Prozent).

     

    Mehr klimabezogene Daten aus ausgewählten Open-Source-Analysen

    EIB climate survey 2018

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