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    EIB-Umfrage zum Klimawandel 1/6

    Was denken die Menschen über den Klimawandel?

    Im Vorfeld der 24. UN-Klimakonferenz, die vom 3. bis 14. Dezember in Polen stattfindet, hat die Europäische Investitionsbank eine Umfrage zum Klimawandel gestartet. In Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov befragte die Bank 25 000 Bürgerinnen und Bürger in der Europäischen Union, in den Vereinigten Staaten und in China. Die Erhebung soll Aufschluss darüber geben, was die Menschen über den Klimawandel denken.

    Die nachfolgenden Grafiken veranschaulichen die wichtigsten Ergebnisse der ersten von sechs Veröffentlichungswellen der weltweiten EIB-Umfrage zum Klimawandel.

     

    Die Daten zu den ersten Ergebnissen können Sie hier herunterladen.

    Der Klimawandel aus Sicht der EU-Bevölkerung – Kluft zwischen Nord und Süd

    Die Infografiken zeigen, wie die Bürgerinnen und Bürger der EU den Klimawandel wahrnehmen. Dabei offenbaren sich Unterschiede zwischen Norden und Süden: Die Menschen in Südeuropa sind besonders besorgt über die Auswirkungen des Klimawandels. Viele sehen ihn schon jetzt als unmittelbare Bedrohung. Sie meinen auch, dass der Klimawandel hauptsächlich auf menschliches Handeln zurückzuführen ist. In Nordeuropa sind die Menschen weniger besorgt und zu einem geringeren Teil überzeugt, dass der Klimawandel menschengemacht ist.

     

    EU im Vergleich zu den USA und China

    In der EU ist die Besorgnis über den Klimawandel am größten. Danach folgt China vor den USA. Der Anteil derer, die den Klimawandel bezweifeln oder abstreiten, ist in den USA größer als in der EU und in China.

     
     

    Mehr über die Einstellungen zum Klimawandel in einzelnen Ländern

    Deutschland – weniger Sorgen über die Folgen des Klimawandels als in den meisten EU-Ländern

    Wie aus den Ergebnissen hervorgeht, sind 74 Prozent der Deutschen über den Klimawandel beunruhigt oder alarmiert. Im EU-Durchschnitt sind es 78 Prozent. Die Deutschen sind sich der Gefahren des Klimawandels auch weniger bewusst als im EU-Durchschnitt. Nur 52 Prozent glauben, dass der Klimawandel schon jetzt eine Bedrohung für die Menschheit ist – EU-weit glauben dies 59 Prozent.

    In anderen EU-Ländern sind außerdem die jüngeren Generationen klimabewusster als die älteren, in Deutschland ist es genau umgekehrt: 52 Prozent der 35- bis 54-Jährigen meinen, dass die globale Erwärmung auf menschliches Handeln zurückzuführen ist, während nur 46 Prozent der 18- bis 34-Jährigen diese Ansicht vertreten.

    Weitere Informationen zur Meinung der Deutschen über den Klimawandel können Sie den nachstehenden Infografiken entnehmen.

    Frankreich – größere Sorgen über die Folgen des Klimawandels als in den meisten EU-Ländern

    Auch in Frankreich sind mit 82 Prozent überdurchschnittlich viele Menschen beunruhigt oder alarmiert, wenn sie an den Klimawandel denken. Die Menschen dort sind sich im EU-Vergleich mit am stärksten der Gefahren des Klimawandels bewusst: 67 Prozent sind der Ansicht, dass der Klimawandel schon jetzt eine Bedrohung für die Menschheit ist – EU-weit glauben dies 59 Prozent.

    Die Umfrage zeigt auch generationenabhängige Unterschiede in den Einschätzungen. Für 57 Prozent der 18- bis 34-Jährigen ist die Erderwärmung auf menschliches Handeln zurückzuführen; unter den Älteren (55+) teilen nur 38 Prozent diese Einschätzung.

    Weitere Informationen zur Meinung in Frankreich über den Klimawandel können Sie den nachstehenden Infografiken entnehmen.

    Spanien – größere Sorgen über den Klimawandel als in den meisten EU-Ländern

    Mit 87 Prozent bezeichnen sich überdurchschnittlich viele Menschen in Spanien als beunruhigt oder alarmiert über den Klimawandel. 70 Prozent glauben auch, dass er bereits eine Bedrohung für die Menschheit geworden ist. Damit erreicht Spanien die höchsten Werte in der EU, was das Klimabewusstsein betrifft.

    Die Umfrage zeigt auch generationenabhängige Unterschiede in den Einschätzungen. Für 68 Prozent der 18- bis 34-Jährigen ist die Erderwärmung auf menschliches Handeln zurückzuführen; unter den Älteren (55+) glauben dies nur 54 Prozent.

    Weitere Informationen zur Meinung in Spanien über den Klimawandel können Sie den nachstehenden Infografiken entnehmen.

    Schweden – weniger Sorgen über die Folgen des Klimawandels als in den meisten EU-Ländern

    Mit 63 Prozent der Bevölkerung geben in Schweden unterdurchschnittlich viele Menschen an, über den Klimawandel beunruhigt oder alarmiert zu sein. Die Schwedinnen und Schweden sind über die Auswirkungen des Klimawandels auch weniger besorgt als andere Menschen in Europa. Ihr Bewusstsein für die Gefahren des Klimawandels ist geringer als im EU-Durchschnitt: Nur 51 Prozent glauben, dass der Klimawandel schon jetzt eine Bedrohung für die Menschheit ist – EU-weit glauben dies 59 Prozent.

    Auch in Schweden zeigen sich generationenabhängige Unterschiede in den Einschätzungen. Für 59 Prozent der 18- bis 34-Jährigen ist die Erderwärmung auf menschliches Handeln zurückzuführen; unter den Älteren (55+) glauben das nur 37 Prozent.

    Weitere Informationen zur Meinung in Schweden über den Klimawandel können Sie den nachstehenden Infografiken entnehmen.

    Italien – EU-weit am stärksten über den Klimawandel besorgt

    37 Prozent der Menschen in Italien sind nach eigenen Angaben über den Klimawandel besorgt. 67 Prozent glauben, dass er schon jetzt eine Bedrohung für die Menschheit ist. Damit belegt Italien den ersten Platz, was die Besorgnis über den Klimawandel betrifft.

    Die jüngeren Generationen sind in Italien klimabewusster als die älteren: 69 Prozent der 18- bis 34-Jährigen meinen, dass die Erderwärmung menschengemacht ist, gegenüber nur 56 Prozent der Älteren (55+).

    Weitere Informationen zur Meinung in Italien über den Klimawandel können Sie den nachstehenden Infografiken entnehmen.

    Polen – geringere Sorgen über die Folgen des Klimawandels als in den meisten EU-Ländern

    In Polen geben 75 Prozent der Bevölkerung an, über den Klimawandel beunruhigt oder alarmiert zu sein. Das sind weniger als im EU-Durchschnitt. Die Polinnen und Polen machen sich auch weniger Sorgen über die Auswirkungen des Klimawandels als andere Menschen in Europa. Nur 40 Prozent glauben, dass der Klimawandel schon jetzt eine Bedrohung für die Menschheit ist, gegenüber EU-weit 59 Prozent. Damit ist das Bewusstsein für die Gefahren des Klimawandels geringer als im EU-Durchschnitt.

    In anderen EU-Ländern sind außerdem die jüngeren Generationen klimabewusster als die älteren, in Polen ist es genau umgekehrt: 48 Prozent der 35- bis 54-Jährigen glauben, dass die Erderwärmung auf menschliches Handeln zurückzuführen ist. Unter den 18- bis 34-Jährigen sind nur 34 Prozent dieser Ansicht.

    Weitere Informationen zur Meinung in Polen über den Klimawandel können Sie den nachstehenden Infografiken entnehmen.

     

    Mehr klimabezogene Daten aus ausgewählten Open-Source-Recherchen

    EIB climate survey 2018

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