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  • Beschaffung von 35 neuen Fahrzeugen für mehr Verkehrssicherheit in der Stadt und ein besseres Angebot im Kanton
  • EIB-Finanzierung im März 2021 unterzeichnet
  • Bislang 1,6 Milliarden Euro der EIB für Verkehrssicherheit in Bosnien und Herzegowina

Das Verkehrsministerium des Kantons Sarajevo hat mit der BKM Holding einen Vertrag über die Beschaffung von zehn weiteren Oberleitungsbussen unterzeichnet, die den höchsten Qualitäts- und Sicherheitsstandards entsprechen. Zusammen mit den bereits beschafften 25 Bussen sollen die neuen Fahrzeuge die veraltete Flotte der Stadt erneuern. Die Vertragsunterzeichnung ist Teil eines Projekts zur Verbesserung des städtischen Verkehrsnetzes von Sarajevo, für das die Europäische Investitionsbank (EIB) im Frühjahr bereits 40 Millionen Euro zugesagt hat.

Durch die Modernisierung des Straßenbahn- und O-Bus-Netzes verbessern sich die Lebensbedingungen in der Stadt, die Lärmbelastung sinkt und die Luftverschmutzung nimmt ab. Die neuen Fahrzeuge verbessern außerdem die Verkehrssicherheit, was die Menschen dazu veranlassen dürfte, öfter öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. Das trägt auch zur Verkehrsentlastung bei. An der feierlichen Vertragsunterzeichnung nahmen der Ministerpräsident des Kantons Sarajevo Edina Forte, Verkehrsminister Adnan Šteta, Sandrine Friscia von der EIB-Vertretung für Bosnien und Herzegowina und Montenegro sowie Manuela Naessl, Leiterin für Bosnien und Herzegowina bei der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE), teil.

Sandrine Friscia von der EIB-Vertretung für Bosnien und Herzegowina und Montenegro: „Ich freue mich, dass gemeinsame Investitionen von EBWE und EIB in moderne, sicherere O-Busse das Leben der Menschen unmittelbar verbessern. Die heutige Vertragsunterzeichnung ist ein Zeichen für die ausgezeichnete Kooperation mit dem Kanton Sarajevo, und ich freue mich darauf, unsere erfolgreiche Zusammenarbeit in Zukunft fortzusetzen. Jeder einzelne Schritt zur Verbesserung der Umweltbedingungen zählt. So kommt der Bundesstaat Bosnien und Herzegowina den Zielen der Grünen Agenda näher, und für die Menschen im Kanton und im ganzen Land verbessern sich die Lebensbedingungen.“

Adnan Šteta, Verkehrsminister des Kantons Sarajevo: „Wir haben den Zustand der aktuellen Fahrzeugflotte analysiert, mit dem Hersteller verhandelt, die Unterstützung der EBWE und der EIB zugesagt bekommen und daraufhin beschlossen, zehn weitere O-Busse zu beschaffen. Damit sind es insgesamt 35. Mit diesen Fahrzeugen können wir Busstrecken auf O-Bus-Betrieb ohne Oberleitung umstellen. Das kommt dem Image des öffentlichen Nahverkehrs im Kanton zugute und verbessert die Lebensqualität für alle.“

Der erste O-Bus wird im Januar 2022 an Sarajevo ausgeliefert, weitere 25 Fahrzeuge sollen im kommenden Frühjahr folgen.

Hintergrundinformationen

Die EIB in Bosnien und Herzegowina

Die EIB ist seit 1977 auf dem Gebiet von Bosnien und Herzegowina tätig. Bisher hat sie dort 3,1 Milliarden Euro vergeben, vor allem für den Verkehrssektor und kleine und mittlere Unternehmen. Weitere Informationen zu den EIB-Projekten in Bosnien und Herzegowina unter:

Die EIB im Westbalkan

Die EIB ist einer der größten internationalen Geldgeber im Westbalkan. Seit 2009 hat die Bank in der Region über 8,6 Milliarden Euro bereitgestellt.

EIB und Klimaschutz

Die Europäische Investitionsbank ist in rund 160 Ländern tätig und der weltweit größte multilaterale Geldgeber für Klimaprojekte. Vor Kurzem hat die EIB-Gruppe ihren Klimabank-Fahrplan verabschiedet, um ihre ehrgeizigen Ziele zu erreichen: In den zehn Jahren bis 2030 will sie eine Billion Euro für Klimaschutz und ökologisch nachhaltige Investitionen mobilisieren und spätestens 2025 mehr als 50 Prozent ihrer Finanzierungen für Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit bereitstellen. Gemäß diesem Fahrplan richtet die EIB-Gruppe seit Anfang 2021 außerdem alle neuen Finanzierungen an den Zielen und Grundsätzen des Pariser Abkommens aus.