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    Zweiter Campus für die University of York

    Zweiter Campus für die University of York

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    Die University of York baut einen zweiten Campus und will die Zahl der Studierenden auf insgesamt rund 15 000 erhöhen. Die Mittel dafür stammen aus öffentlichen und privaten Quellen. Auch die EIB vergibt ein Darlehen von 53 Millionen Euro (41,59 Millionen Pfund) für dieses Projekt, das 450 neue Arbeitsplätze schafft.

    Die erste Ausbauphase in Heslington East für 200 Millionen Pfund wurde im Oktober 2010 eingeweiht. Damit verfügt die University of York, die schon jetzt zu den führenden Einrichtungen in Großbritannien gehört, über deutlich größere Forschungskapazitäten. Die Investitionsbereitschaft der Universität und ihr Fokus auf die Beschäftigungsfähigkeit und allgemeinen Kompetenzen ihrer Studierenden zahlen sich aus: Neun von zehn Absolventen finden innerhalb von sechs Monaten einen Job oder können ihre Hochschulausbildung fortsetzen.

    Die Neubauten wurden pünktlich und ohne Budgetüberschreitungen fertiggestellt. An den vier Fakultäten des Goodricke-College können nun 620 Studierende die Fächer Theater, Film und Fernsehen, Computerwissenschaften, Jura und Betriebswirtschaft studieren. Besonders markante Gebäude sind das Ron Cooke Hub und das Catalyst, in denen sich unter anderem integrierte Supporteinrichtungen für Unternehmen in der Start-up- und Frühphase befinden. „Das Hub hat jährlich über 1 000 Besucher, die an Konferenzen und Firmenveranstaltungen teilnehmen und Kontakte zu Hochschulwissenschaftlern knüpfen.  Die meisten Unternehmen, die das Hub besuchen, interagieren aktiv mit der Universität", sagt Professor Koen Lamberts, Vizekanzler der Universität, und ergänzt: „Durch die neuen Einrichtungen sind die Einschreibungen zwischen 2009 und 2013 von 12 773 auf 15 253 gestiegen. In einer wirtschaftlich schwierigen Zeit – im unmittelbaren Umfeld ebenso wie auf nationaler Ebene – wurden 450 neue Stellen geschaffen. Wir gehören zu den größten Arbeitgebern von York und sind indirekt für rund 6 000 Arbeitsplätze in der Region verantwortlich. Jährlich tragen wir über 160 Millionen Pfund zur Wirtschaftsleitung in der Region bei.“

    Forschung und Wissenstransfer

    Der Umzug der Computerwissenschaften in ein neues Gebäude mit Seminarräumen und Computerlabors verbesserte die Studienbedingungen weiter. Der 21 Millionen Pfund teure Komplex liegt am Ufer eines künstlich angelegten Sees und ist mit neuesten Labors für den Unterricht sowie einigen der modernsten Forschungslabors im Land ausgestattet. Dazu gehören das Home Laboratory, in dem neue Technologien – vor allem für Behinderte – unter realen Bedingungen getestet werden. Auch Spin-out-Unternehmen und Neugründungen werden dort unterstützt.


    Besonders wichtig: Design und Umwelt

    Heslington East setzt architektonische Akzente. Das Designkonzept wurde vom Royal Town Planning Institute ausgezeichnet. Auch bei den Times Higher Education Awards 2010 erhielt die Universität einen Preis.

    Bei der Campuserweiterung stand die Nachhaltigkeit im Vordergrund (alle Gebäude entsprechen dem BREEAM-Standard „sehr gut“). Es gibt großzügige Grünanlagen, einen See, neue Waldflächen und umfangreiche Feuchtbiotope, um die Artenvielfalt auf dem Areal zu fördern. Besonders umweltfreundlich ist der Biomasse-Warmwasserkessel, der mit Holzpellets betrieben wird.

    Auf dem erweiterten Campus gibt es auch Freizeit- und Kultureinrichtungen, die der Öffentlichkeit offenstehen. Dank verschiedener Verkehrsvermeidungsmaßnahmen ist das Gelände praktisch autofrei. Die Universität bemüht sich gemeinsam mit dem Stadtrat von York und anderen Partnern darum, das Verkehrsaufkommen am Campus möglichst gering zu halten.



    Eine fruchtbare Zusammenarbeit

    „Wir haben die EIB bei der Finanzierung eines großen Entwicklungsprojekts um Hilfe gebeten. Als wir unseren Ansprechpartnern erklärten, was wir vorhatten, waren sie wirklich sehr hilfreich. Sie boten uns attraktive Darlehen an, ohne uns zu Absicherungsgeschäften zu drängen, die für uns nicht geeignet gewesen wären. Dieses Problem kennen wir von einigen Geschäftsbanken. Es war eine rundum positive Erfahrung, und wir würden bei zukünftigen Projekten gerne wieder mit der EIB zusammenarbeiten", so Professor Lamberts.


    Die EIB und der Bildungssektor

    In den vergangenen fünf Jahren stellte die EIB 1,5 Milliarden Pfund für Investitionen im Bildungsbereich im Vereinigten Königreich bereit. In den kommenden Jahren müssen Universitäten und andere Hochschulen im Vereinigten Königreich langfristige Investitionen tätigen. Die EIB wird dafür voraussichtlich neue Finanzierungen von 200 Millionen Pfund jährlich vergeben. Im Zeitraum 2008-2013 stellte die Europäische Investitionsbank für 201 Bildungsprojekte in ganz Europa Darlehen von mehr als 17 Milliarden Pfund bereit.





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