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  • Neues Krankenhaus mit 850 Betten für bessere Patientenversorgung, moderne Medizintechnik und Hochschulforschung
  • Neues Regionalkrankenhaus versorgt 3,2 Millionen Menschen im Nordosten Rumäniens mit medizinischer Fachbehandlung
  • Erstes Krankenhaus in Rumänien unter dem neuen EIB-Schwerpunkt für Regionalkrankenhäuser mit Beratung und finanzieller Unterstützung

Die Krankenhausversorgung und medizinische Fachbehandlung wird sich dank des 250-Millionen-Euro-Darlehens der Europäischen Investitionsbank für den Bau eines neuen Regionalkrankenhauses in Iași, der zweitgrößten Stadt des Landes, für 3,2 Millionen Menschen im Nordosten Rumäniens verbessern. Das Darlehen mit einer Laufzeit von 27 Jahren ist die bisher größte Unterstützung der EIB im rumänischen Gesundheitssektor.

Weitere EIB-Finanzierungen für rumänische Krankenhäuser dürften in den nächsten Monaten vereinbart werden.

Alexandru Nazare, Finanzminister Rumäniens und Gouverneur der Europäischen Investitionsbank: „Investitionen in die Gesundheitsversorgung sind Investitionen in Menschen. Durch das heute unterzeichnete EIB-Darlehen von 250 Millionen Euro werden die Pläne für ein neues Regionalkrankenhaus in Iași Wirklichkeit. Das neue Regionalkrankenhaus wird die Gesundheitsversorgung im Nordosten Rumäniens und die Ausbildung von Ärzten in Iași verbessern. Die finanzielle, fachliche und beratende Unterstützung der Europäischen Investitionsbank beschleunigt die Bereitstellung besserer und bewährter medizinischer Dienstleistungen. Sie stellt außerdem sicher, dass Investitionen in das rumänische Gesundheitswesen von der einzigartigen Kompetenz und Erfahrung der EIB bei der Unterstützung von Krankenhausinvestitionen in ganz Europa profitieren.“

Christian Kettel Thomsen, EIB-Vizepräsident mit Aufsicht über Finanzierungen in Rumänien: „Die Europäische Investitionsbank begrüßt die bisher größte Finanzierung für Krankenhausinvestitionen in Rumänien. Das 250-Millionen-Euro-Darlehen der EIB mit langer Laufzeit in Kombination mit umfangreicher Beratung und technischer Hilfe fördert den Bau des neuen Regionalkrankenhauses in Iași, damit die Gesundheitsversorgung für Millionen Menschen im Nordosten Rumäniens moderner und besser wird. Das Darlehen wird den Zugang zur fachärztlichen Versorgung erleichtern und die Ausbildung künftiger Ärztegenerationen verbessern.“

Hochwertige Gesundheitsversorgung

Das EIB-Darlehen wird die Qualität und die Effizienz der Akut-, Sekundär- und Tertiärversorgung verbessern, da es den Einsatz der neuesten Technologien und des besten Know-hows im Gesundheitssektor ermöglicht.

Das neue Krankenhaus wird außerdem dazu beitragen, die Reaktion des Gesundheitswesens auf die Covid-19-Pandemie und gleichzeitig die allgemeine Pandemiebereitschaft zu verbessern.

Das 850-Betten-Krankenhaus wird das bestehende 260 Jahre alte Sankt-Spiridon-Bezirkskrankenhaus ersetzen und Lehre und Forschung an der Grigore-Popa-Hochschule für Medizin und Pharmazie in Iași verbessern.

Das neue 7-stöckige Krankenhaus wird sowohl stationäre als auch ambulante Versorgung bieten und dürfte 2027 in Betrieb gehen.

Erstes rumänisches Krankenhaus, dem die neue Beratungs- und Finanzierungsinitiative der EIB zugutekommt

Die EIB prüft derzeit die mögliche Finanzierung zwei weiterer Regionalkrankenhäuser in Rumänien in Cluj und Craiova.

Den drei Projekten kam ein umfangreiches Paket für Beratung und technische Hilfe zugute, das im Rahmen von EU-finanzierten Programmen (Europäische Plattform für Investitionsberatung, JASPERS und PASSA) von EIB-Fachleuten und externen Beratern bereitgestellt wurde. Die Beratungsunterstützung beinhaltete die Ausarbeitung von Machbarkeitsstudien, Beratung bei der Projektdurchführung und der optimalen Verwendung von EU-Mitteln.

Im vergangenen Jahr stellte die EIB-Gruppe mehr als 809 Millionen Euro an neuen Finanzierungen für Hochschulbildung, Wasserversorgung, Energieeffizienz und Investitionen des Privatsektors in Rumänien bereit.

Die Europäische Plattform für Investitionsberatung (EIAH oder Beratungsplattform) ist als gemeinsame Initiative der EIB-Gruppe und der Europäischen Kommission Teil der Investitionsoffensive für Europa. Sie ist eine zentrale Anlaufstelle für umfassende Beratungsdienste und technische Hilfe und bietet gezielte Unterstützung bei der Ermittlung, Vorbereitung und Entwicklung von Investitionsprojekten in der Europäischen Union. Sie kann von öffentlichen und privaten Projektträgern in Anspruch genommen werden.