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  • EIB ist wichtigster Finanzierungspartner des Erneuerbare-Energien-Projekts, das von einem Konsortium aus EDF Renouvelables, Enbridge und wpd betrieben wird
  • 13 bis 22 Kilometer vor der Küste von Fécamp werden 71 Windturbinen mit einer Leistung von insgesamt 497 Megawatt installiert
  • Das Darlehen wird mit einer Garantie des Europäischen Fonds für strategische Investitionen, des Kernstücks des Juncker-Plans, besichert

Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat heute ein Darlehen von 450 Millionen Euro an ein Konsortium aus EDF Renouvelables, Enbridge und wpd bekannt gegeben. Die Mittel fließen in den Bau des größten Offshore-Windparks in Frankreich vor der Küste von Fécamp. Das Darlehen wird mit einer Garantie des Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI), des Kernstücks des Juncker-Plans, besichert.

Für insgesamt zwei Milliarden Euro werden mehr als 13 Kilometer von der französischen Küste entfernt 71 Windturbinen errichtet. Der Windpark wird voraussichtlich 2023 in Betrieb genommen. Mit einer Leistung von 479 Megawatt wird er den Strombedarf von 770 000 Personen decken. Durch das Projekt werden für einen Zeitraum von mehr als drei Jahren über 1 400 lokale Arbeitsplätze geschaffen. Anschließend entstehen im Hafen von Fécamp Hunderte Dauerarbeitsplätze für die Instandhaltung des Windparks.

Die EIB, die Bank der EU, verfügt über anerkanntes Know-how in der Finanzierung von Offshore-Windparks. Sie hat in zahlreichen anderen EU-Ländern ähnliche Projekte finanziert, vor allem in Belgien, Deutschland, im Vereinigten Königreich und in den Niederlanden. Dies ist jedoch ihr erstes Offshore-Windkraftprojekt in Frankreich. Damit trägt sie zu den im Jahr 2019 von den Anteilseignern festgelegten Zielen bei, die die EIB zur Klimabank der EU machen sollen.

EIB-Vizepräsident Ambroise Fayolle: „Die Finanzierung des Offshore-Windparks vor der Küste von Fécamp ist für die EIB als Klimabank der EU ein wichtiger Meilenstein. Wie bei anderen innovativen Projekten, die wir derzeit in Europa finanzieren, bringen wir dabei unser ganzes Know-how über feste und schwimmende Windkraftanlagen ein.“ 

EU-Wirtschaftskommissar Paolo Gentiloni: „Die Europäische Union fördert den größten Windpark Frankreichs. So können fast 770 000 Menschen mit sauberer Energie versorgt werden und mehr als 1 400 lokale Arbeitsplätze entstehen. Das ist ein hervorragendes Beispiel dafür, was der europäische Grüne Deal zu leisten vermag, und ein weiterer Schritt hin zu einem klimaneutralen Europa bis 2050.“