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Die Europäische Investitionsbank (EIB) vergibt ein Darlehen über 1,8 Milliarden Schwedische Kronen (200 Millionen Euro) mit langer Laufzeit für die Finanzierung von kleinen und mittleren Projekten zur Erweiterung kommunaler Infrastrukturen in Västerås. Energie-, Verkehrs- und Wohnungsbauvorhaben, Schulen, Sporteinrichtungen sowie die Wasserver- und Abwasserentsorgung werden von der EU-Bank im Rahmen des vierjährigen Investitionsprogramms (2014-2017) der Stadt Västerås unterstützt.

Jonathan Taylor, der für Finanzierungen in Schweden zuständige EIB-Vizepräsident, sagte: „Stadterneuerung und -sanierung zur Förderung nachhaltigerer und wettbewerbsfähigerer Städte ist ein vorrangiges strategisches Ziel der EIB. Wir begrüßen deswegen das Finanzierungsabkommen mit der Stadt Västerås, das uns die Mitfinanzierung von Investitionen zur Versorgung einer wachsenden Bevölkerung und zur Förderung der langfristigen wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt und der gesamten Region ermöglicht.“

Ulla Persson, die Bürgermeisterin von Västerås, erklärte: „Wir freuen uns über die Unterzeichnung dieses Darlehensvertrags mit der EIB. Das Darlehen wird zur Finanzierung der Investitionsvorhaben der Västerås-Gruppe in den kommenden Jahren beitragen. Gleichzeitig ist die Bereitstellung des Darlehens durch die EU-Bank ein „Gütesiegel“ für die Stadt.“

Das Darlehen der EIB trägt zur Verbesserung der sozialen und ökologischen Lebensqualität der Einwohner von Västerås bei, da sowohl Sozialwohnungen als auch neue Radwege, Parks und Grünanlagen geschaffen werden sollen. Der Neubau bzw. die Sanierung öffentlicher Gebäude und von erschwinglichem Wohnraum wird außerdem zu Energieeinsparungen durch die verbesserte Wand- und Dachdämmung, den Austausch von Fenstern und andere Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz führen. Durch die Vorhaben im Verkehrssektor – hauptsächlich die Instandsetzung von Straßen und die Modernisierung der Verkehrsinfrastruktur – werden die Fahrzeiten und die Fahrzeugbetriebskosten gesenkt und die Nachhaltigkeit des öffentlichen Verkehrs gefördert. Die Investitionen in den Bereichen Wasser, Kanalnetz, Abwasserbehandlung und Abfallwirtschaft werden zum Schutz der lokalen Umwelt und zur Minderung gesundheitlicher Risiken für die Bevölkerung beitragen.

Es handelt sich um das zweite EIB-Darlehen an Västerås. Durch das erste Darlehen unterstützte die EIB im Jahr 2000 die Errichtung eines mit Biomasse befeuerten Kessels in einem Heizkraftwerk. Das EIB-Darlehen sorgt für eine Diversifizierung der langfristigen Fremdmittel der Stadt und verlängert die Fälligkeitsstruktur ihrer Finanzschulden.

2013 stellte die EIB in Schweden insgesamt 1,57 Milliarden Euro bereit. Bei ihren Finanzierungen konzentrierte sich die Bank 2013 auf Projekte für Forschung, Entwicklung und Innovation (FEI) in der Industrie sowie auf Vorhaben im Bereich nachhaltiger Verkehr.