- Auf dem BIST Forum 2026 betonte die EIB-Präsidentin, dass Europa in puncto Technologie, Handel und Industrie eine Supermacht ist. Zudem kündigte sie eine Investition in eine von der Polytechnischen Universität Katalonien entwickelte Technologie an, mit der nachhaltige Baumaterialien hergestellt werden sollen, etwa für den Wohnungsbau
- Nadia Calviño wohnte auch der Unterzeichnung eines EIB-Kredits über 50 Mio. Euro an das ICF bei; Geld fließt in den Bau und die Sanierung von Pflegeheimen, Tagesstätten und Einrichtungen für betreutes Wohnen für vulnerable Gruppen
- Die Präsidentin der EIB-Gruppe besuchte zudem das führende Start-up Heura Foods, das rein pflanzliche Lebensmittel herstellt und dessen Forschungs- und Entwicklungsprogramm die EIB mit 20 Mio. Euro finanziert
- 2025 investierte die EIB in Katalonien 2,2 Mrd. Euro; davon floss jeder vierte Euro in soziale Infrastruktur
Die Präsidentin der Europäischen Investitionsbank-Gruppe (EIB-Gruppe) Nadia Calviño hat heute im Rahmen ihres Barcelona-Besuchs am BIST Forum 2026 – Frontier Research: the Ground for a New Industry teilgenommen, das vom Barcelona Institute of Science and Technology (BIST) organisiert wurde.
Höhepunkte des Besuchs (Bildmaterial im Anhang):
Rede auf dem BIST Forum 2026
In ihrer Rede auf dem BIST Forum 2026 betonte Präsidentin Calviño, dass Europa in puncto Technologie, Handel und Industrie eine Supermacht ist. Zugleich unterstrich sie, wie wichtig die öffentlich-private Zusammenarbeit ist, um diese Führungsrolle zum Wohle aller Europäerinnen und Europäer zu stärken. Eine zentrale Rolle spielt dabei Barcelona mit seinem dynamischen Ökosystem aus Start-ups und Forschungszentren, das von der EIB-Gruppe stark unterstützt wird. Finanziert werden unter anderem das CaixaResearch Institute für immunologische Forschung, das Graphen-Hirnimplantat von Inbrain oder die Quantencomputer-Unternehmen LuxQuanta und Quside. Letztere sind aus dem Institut für photonische Wissenschaften (ICFO) in Barcelona hervorgegangen, das zum BIST gehört.
Präsidentin Calviño kündigte eine EIB-Investition in eine von der Polytechnischen Universität Katalonien entwickelte Technologie an, die aus recycelten Fasern nachhaltige Baumaterialien unter anderem für den Wohnungsbau herstellt. Die EIB-Gruppe hofft, die Namen der Unternehmen und weitere Details im Mai bekannt geben zu können. Calviño betonte auch, dass die EIB-Gruppe Rekordbeträge in technologische Innovationen investiert und Initiativen wie TechEU lanciert hat. Letztere soll bis 2027 Investitionen von 250 Milliarden Euro mobilisieren.
Abschließend rief sie angesichts des turbulenten globalen Umfelds zu Einheit und Handeln auf. Europa muss seine Stärken in Wissenschaft und Innovation nutzen, um Frieden, Demokratie und sozialen Zusammenhalt zu verteidigen. Die EIB ist fest entschlossen, maßgeblich zum Aufbau einer sicheren und prosperierenden Zukunft beizutragen.
Unterzeichnung eines EIB-Kredits mit dem ICF für soziale Infrastruktur
Präsidentin Calviño wohnte gemeinsam mit der katalanischen Ministerin für Wirtschaft und Finanzen Alícia Romero, der Ministerin für Soziale Rechte und Inklusion Mònica Martínez Bravo sowie mit Vertreterinnen und Vertretern des Sozialsektors der Unterzeichnung eines EIB-Kredits über 50 Millionen Euro an das ICF bei. Das Geld fließt in den Bau, den Erwerb und die Sanierung von Pflegeheimen, Tagesstätten und Einrichtungen für betreutes Wohnen für vulnerable Gruppen.
EIB-Präsidentin Nadia Calviño: „Die EIB-Gruppe vergab vergangenes Jahr 2,2 Milliarden Euro in Katalonien, hauptsächlich für Investitionen in soziale Infrastruktur, bezahlbaren Wohnraum und bessere Bildungseinrichtungen. Jeder vierte Euro, der in Katalonien investiert wurde, floss in soziale Infrastruktur wie Wohnraum.“
Das Projekt ermöglicht die Schaffung von rund 7 500 Pflege- und Betreuungsplätzen und hilft, die Belastung durch unbezahlte Pflegearbeit zu verringern, die überwiegend von Frauen geleistet wird. Der Kredit ist die zweite und letzte Tranche einer Finanzierung von insgesamt 150 Millionen Euro. Die erste Tranche über 100 Millionen Euro wurde im Mai 2025 unterzeichnet.
Besuch des Start-ups Heura Foods
Das in Barcelona ansässige Start-up Heura Foods entwickelt rein pflanzliche Lebensmittel, die nachhaltig und gesund sind. Der Fokus liegt auf Fleischersatz. Die EIB unterzeichnete 2025 mit dem Unternehmen einen Kredit über 20 Millionen Euro für FEI-Maßnahmen zur Erweiterung des Produktangebots.
„Es war mir eine Freude, in Barcelona die Aromen und Texturen von Heura Foods kennenzulernen. Das spanische Unternehmen ist ein Vorreiter in Sachen nachhaltige Ernährung und baut mit EIB-Geldern seine Labore für die Entwicklung pflanzlicher Fleischalternativen aus“, so Präsidentin Calviño während ihres Besuchs vor Ort.
Hintergrundinformationen
EIB-Gruppe
Die Europäische Investitionsbank-Gruppe (EIB-Gruppe) ist die Finanzierungseinrichtung der Europäischen Union und gehört zu den weltgrößten multilateralen Entwicklungsbanken. Ihre Anteilseigner sind die 27 Mitgliedstaaten der EU. 2025 unterzeichnete die EIB-Gruppe neue Finanzierungen von 100 Milliarden Euro für mehr als 870 wirkungsstarke Projektein acht Kernbereichen, die den strategischen Zielen der EU entsprechen: Klimaschutz und Umwelt, Digitalisierung und technologische Innovationen, Sicherheit und Verteidigung, territorialer Zusammenhalt, Landwirtschaft und Bioökonomie, soziale Infrastruktur, starke globale Partnerschaften und Spar- und Investitionsunion. Neben der Vergabe langfristiger Kredite für große Infrastrukturprojekte mobilisiert die EIB-Gruppe privates Kapital für innovative Unternehmen und risikoreiche Projekte. Zugleich spielt sie eine immer wichtigere Rolle auf den europäischen Märkten für Venture Debt, Risikokapital, Garantien und Verbriefungen.
2025 vergab die EIB-Gruppe in Spanien Finanzierungen von rund 11 Milliarden Euro. Weitere 2,9 Milliarden Euro kamen aus dem Fonds für regionale Resilienz (NextGenerationEU-Kredite).
Der Europäische Investitionsfonds (EIF) ist die auf Garantien und Beteiligungskapital spezialisierte Tochter der EIB‑Gruppe. Er verbessert europaweit den Kreditzugang für kleine und mittlere Unternehmen sowie Start‑ups. Als Ankerinvestor mobilisiert der EIF privates Kapital und stärkt das europäische Risikokapital‑Ökosystem. Über sein breites Netzwerk aus Partnerbanken und Investmentfonds unterstützt er innovative europäische Unternehmerinnen und Unternehmer.
2023 rief der EIF gemeinsam mit sechs EU‑Mitgliedstaaten – Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Belgien und den Niederlanden – die European Tech Champions Initiative ins Leben. Dabei handelt es sich um einen Dachfonds, der innovative Start‑ups in der Wachstumsphase fördert. Die Initiative hat bereits die Einrichtung von 13 europäischen Risikokapital-Megafonds ermöglicht und das Wachstum von 38 Unternehmen unterstützt, darunter 11 Unicorns (Unternehmen mit einem Marktwert von über 1 Milliarde Euro).
Fotos vom Sitz und vom Management der EIB-Gruppe, Logos und unser B-Roll-Video finden Sie auf unserer Website.
La presidenta del Banco Europeo de Inversiones, Nadia Calviño, visita Barcelona, participa en el BIST Forum 2026 y asiste a la firma de un préstamo para infraestructuras sociales
©EIB
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