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Die Europäische Investitionsbank (EIB) vergibt 120 Millionen US-Dollar an die Epicentr-Gruppe. Mit dem Geld will das Unternehmen die ukrainische Landwirtschaft und Nahrungsmittelversorgung modernisieren, die zu den wichtigsten Wirtschaftssektoren des Landes gehören. Die Epicentr-Gruppe, eines der größten Baumarkt- und Agrarunternehmen der Ukraine, beschafft neue Getreidesilos und Getreideheber, moderne landwirtschaftliche Geräte und Getreidewaggons. Die Europäische Investitionsbank unterstützt die Modernisierung der ukrainischen Landwirtschaft, um die Ernährungssicherheit zu verbessern und eine effizientere Nahrungsmittelversorgung zu erreichen. Gleichzeitig soll die ukrainische Landwirtschaft durch ein effizientes Ressourcenmanagement, eine höhere Produktivität und weniger landwirtschaftliche Abfälle nachhaltiger werden. Das ist eine entscheidende Voraussetzung für einen modernen, international wettbewerbsfähigen Agrarsektor, der wiederum wesentlich dazu beiträgt, die Erderwärmung einzudämmen.

Durch das Projekt entstehen in der Ukraine landesweit rund 1 100 Dauerarbeitsplätze und voraussichtlich 300 Arbeitsplätze in der Bauphase. Die neuen Jobs kurbeln die nationale Wirtschaft an und verbessern die Lebensqualität vor Ort.

Weitere Unterstützung von Team Europe für wirtschaftliche Entwicklung und wichtigste Branchen in der Ukraine

Die Landwirtschaft ist ein strategisch wichtiger Wirtschaftssektor und die größte Exportbranche der Ukraine. Mit 41,5 Millionen Hektar sind die landwirtschaftlich genutzten Flächen des Landes deutlich größer als Deutschland. Die Fläche der Ukraine besteht zu 70 Prozent aus Ackerland, das rund 25 Prozent der weltweiten Schwarzerdevorkommen ausmacht. 2020 erwirtschaftete die ukrainische Landwirtschaft rund 9,3 Prozent des nationalen Bruttoinlandsprodukts.

Als Bank der EU setzt sich die EIB schon seit vielen Jahren für die Modernisierung der ukrainischen Landwirtschaft ein. Unter anderem unterzeichnete sie 2016 eine Finanzierung von 74 Millionen Euro mit dem Agrarunternehmen Nibulon für die Verbesserung landwirtschaftlicher Infrastruktur. 2017 vergab sie 43 Millionen Euro an Astarta-Kyiv für ein Modernisierungs- und Innovationsprojekt. Außerdem unterstützte die EIB 2017 die Agrofusion-Gruppe mit 23 Millionen Euro beim Bau einer Produktions- und Verarbeitungsanlage für Tomatenmark, und 2018 unterzeichnete sie mit der Kernel-Gruppe einen Finanzierungsvertrag über 250 Millionen Euro für den Ausbau der Ölsaatenproduktion, bessere Agrarinfrastruktur und mehr Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen.

Seit 2007 hat die EIB in der Ukraine mehr als sieben Milliarden Euro vergeben. Die Bank fördert dort soziale und wirtschaftliche Infrastruktur, Verkehr und Konnektivität, die Entwicklung des Privatsektors, Energieeffizienz, Klimaschutz und Innovation. Die Ukraine ist der Hauptempfänger von EIB-Mitteln in den Ländern der östlichen Nachbarschaft. Auf sie entfallen mehr als 60 Prozent aller Finanzierungen der Bank in der Region.

Die EIB in der Ukraine

Die EIB ist seit 2007 in der Ukraine tätig. Die Ukraine ist der Hauptempfänger von EIB-Mitteln in den Ländern der östlichen Nachbarschaft. Auf sie entfallen mehr als 60 Prozent aller Finanzierungen der Bank in der Region. Die EIB fördert dort soziale und wirtschaftliche Infrastruktur, Verkehr und Konnektivität, die Entwicklung des Privatsektors, Energieeffizienz, Klimaschutz und Innovation. Mit unterzeichneten Projekten im Umfang von über sieben Milliarden Euro ist die EIB heute einer der größten Geldgeber in der Ukraine.