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Die Europäische Investitionsbank (EIB) und der Crédit Mutuel Arkéa geben ein Darlehen über 300 Mio EUR zur Unterstützung der Investitionstätigkeit von Unternehmen bekannt. Der Vertrag über eine erste Tranche von 150 Mio EUR wurde am 9. Dezember 2013 am Sitz des Crédit Mutuel Arkéa im Departement Finistère von EIB-Vizepräsident Philippe de Fontaine Vive und von Jean-Pierre Denis, dem Präsidenten des Crédit Mutuel Arkéa unterzeichnet. Dieses Darlehen schließt sich an das 2012 eingerichtete Programm über 120 Mio EUR an, von dem mehr als 650 KMU profitiert haben.

Die Finanzierungsmittel aus europäischer Quelle werden es dem Crédit Mutuel Arkéa erlauben, die für die Unterstützung von Entwicklungsprojekten von KMU in der Tätigkeitsregion der Gruppe eingesetzten Mittel auszuweiten. Außerdem werden die Mittel aus diesem Darlehen die Maßnahmen der Gruppe zugunsten von Midcap-Unternehmen (mittelgroße Unternehmen mit zwischen 250 und 3 000 Beschäftigten) insbesondere über ihre Tochter Arkéa Banque Entreprises et Institutionnels intensivieren.

Zu einem Zeitpunkt, zu dem KMU und Midcap-Unternehmen aufgrund der Wirtschaftslage in einer schwachen Position sind und sich nur schwer Finanzierungsmittel beschaffen können, kommt dieser Finanzierung eine ganz besondere Bedeutung zu. Für die Wirtschaft spielen kleine und mittlere Unternehmen eine zentrale Rolle: Auf diese Unternehmen entfallen in Frankreich und anderswo in Europa mehr als zwei Drittel der Arbeitsplätze im Privatsektor. Gleichzeitig wachsen sie stärker als große Unternehmen.

In diesem Zusammenhang will der Crédit Mutuel Arkéa eine wirtschaftsstrukturelle Rolle spielen und die Unterstützung für Unternehmen in seiner Region erhöhen. Dies ist auch die oberste Priorität der EIB, die Mittel und Kompetenz bereitstellt, um Unternehmen den Zugang zu Krediten zu erleichtern und sie so bei ihren Entwicklungsprojekten zu begleiten.

Jean-Pierre Denis, der Präsident des Crédit Mutuel Arkéa, bemerkte zu diesem Finanzierungsvertrag: „Für den Crédit Mutuel Arkéa ist die Stärkung seiner Stellung auf dem Markt für Unternehmen und Selbstständige eines seiner vorrangigen Ziele im Geschäftsplan. Seit Ende 2009 ist unser Darlehensvolumen in diesem Segment um mehr als 42 % gestiegen. Die Unterzeichnung dieser neuen Vereinbarung mit der EIB wird es uns ermöglichen, unsere Präsenz bei den KMU und den Midcap-Unternehmen noch weiter auszubauen. Diese Unternehmen sind von zentraler Bedeutung für Wachstum und Beschäftigung, insbesondere in Regionen, die wie die Bretagne derzeit schwierige Zeiten durchleben. Wir tragen so zur Ausweitung unternehmerischer Aktivitäten in unserer Region bei, und zwar in Einklang mit unserer Rolle einer regionalen Bank mit großer Kundennähe.“

Anlässlich der Unterzeichnung des Finanzierungsvertrags bekräftigen die EIB und der Crédit Mutuel Arkéa ihre traditionelle Zusammenarbeit bei der Unterstützung von Projekten, die von Unternehmen getragen werden. Seit 1991 haben die beiden Einrichtungen sechzehn Finanzierungsverträge zugunsten von KMU im Gesamtwert von einer Milliarden Euro unterzeichnet.

„Angesichts der aktuellen Wirtschaftslage handelt es sich um wichtige Finanzierungsmittel aus europäischen Quellen für die Bretagne, die den Pacte d’avenir pour la Bretagne ergänzen. Bei diesem „Pakt“ handelt es sich um ein Programm zur wirtschaftlichen Unterstützung der Bretagne, das erst kürzlich von der französischen Zentralregierung eingeführt wurde. Es ist dies ein eindeutiges Signal an die Unternehmer. Es zeigt unsere Entschlossenheit, die KMU bei ihren Expansionsvorhaben zu unterstützen. Wenn wir ihnen die Möglichkeit geben zu expandieren und wettbewerbsfähiger zu werden, fördern wir gleichzeitig die Beschäftigung und insbesondere die Jugendbeschäftigung. Auf diese Weise bereiten wir den Weg in die Zukunft“, erklärte der EIB-Vizepräsident Philippe de Fontaine Vive.

Die Unterstützung von KMU und Kleinstunternehmen zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung ist ein vorrangiger Tätigkeitsbereich der EIB: Wir verfügen über eine breite Produktpalette, die diesen Unternehmen über zwischengeschaltete Finanzinstitute oder über Fonds zur Verfügung gestellt wird. In Frankreich haben seit Januar 2012 mehr als 100 000 KMU und Kleinstunternehmen solche Finanzierungsmittel erhalten. Diese Unterstützung von KMU reiht sich ein in das beispiellose Engagement der EIB zugunsten wachstums- und beschäftigungsfördernder Projekte in Frankreich, für die die Bank seit Januar 2013 bereits 6 Mrd EUR bereitgestellt hat. Dies entspricht einem Zuwachs von 60 % gegenüber dem Vorjahr.