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Eleport
  • 35-Mio.-Euro-Kredit der EIB an Ladenetzbetreiber Eleport ermöglicht zusätzliche E-Ladestationen in acht mittel- und osteuropäischen Ländern
  • Eleport baut mehr als 250 neue ultraschnelle Ladestationen in Kroatien, Tschechien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, der Slowakei und Slowenien
  • EIB-Finanzierung fördert Ziele der EU für Umwelt und regionale Entwicklung

Mittel- und osteuropäische Länder erhalten Hunderte neue Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Möglich macht dies ein Darlehen der Europäischen Investitionsbank (EIB) über 35 Millionen Euro an den Ladeinfrastrukturbetreiber Eleport. Mit den EIB-Mitteln will Eleport mehr als 250 Schnellladestationen an großen Einkaufs- und Gewerbestandorten in Kroatien, Tschechien, Estland, Lettland, Litauen, Polen, der Slowakei und Slowenien installieren.

Jede Station soll bis zu zwölf Ladepunkte mit einer Höchstleistung von jeweils 400 Kilowatt haben. So können Fahrerinnen und Fahrer ihre Fahrzeuge schnell laden, während sie etwa einkaufen. Eleport ist ein schnell wachsendes Start-up mit Sitz in der estnischen Hauptstadt Tallinn und bereits in Mittel- und Osteuropa aktiv. Das Unternehmen plant, das Projekt bis 2028 abzuschließen.

Der EIB-Kredit unterstützt die Ziele der Europäischen Union, die Emissionen im Straßenverkehr zu senken und die regionale Entwicklung zu fördern. Mit maßgeschneiderten Finanzierungen kann die EIB vielversprechende Unternehmen früh in ihrer Wachstumsphase begleiten. Abgesichert durch das InvestEU-Programm der EU übernimmt sie dabei höhere Kreditrisiken.

EIB-Vizepräsident Karl Nehammer: „Der Ausbau von Schnellladeinfrastruktur ist entscheidend, um den Umstieg auf Elektromobilität zu beschleunigen und Emissionen aus dem Straßenverkehr zu verringern. Dieses Projekt zeigt, wie wir schnell wachsenden Unternehmen mit innovativen, langfristigen Finanzierungen helfen können, nachhaltige Infrastrukturen mit großer Wirkung aufzubauen.“

Eleport betreibt bereits mehr als 400 Schnellladestationen in sechs Ländern: Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowenien und Kroatien. Das Unternehmen baut eine „Electric Amber Road“ – ein Ladenetz, das von der historischen Bernsteinstraße inspiriert ist, die die Ostsee- mit der Adriaregion verband. Künftig können Fahrerinnen und Fahrer an der gesamten Strecke schnell laden – mit einer einzigen App für mehrere Länder.

Jakub Miler, Chief Executive Officer von Eleport: „Der EIB-Kredit ist ein wichtiger Schritt, um eine zuverlässige und hochwertige Ladeinfrastruktur in Mittel- und Osteuropa aufzubauen. Unser Ziel ist, dass Fahrerinnen und Fahrer ihre Elektrofahrzeuge nebenbei dort laden können, wo sie sowieso hinmüssen.“

Das Projekt entspricht den Klimazielen der EU. Bei der EIB fällt es zu 100 Prozent unter Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit.

Hinter dem Kredit steht das InvestEU-Programm, das im Zeitraum 2021–2027 zusätzliche Investitionen von über 372 Milliarden Euro in Europa anschieben soll. InvestEU mobilisiert Investitionen für vorrangige EU-Ziele wie grüne Wende, Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und nachhaltige Infrastruktur.

Hintergrundinformationen

EIB

Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die Einrichtung der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen. Ihre Anteilseigner sind die Mitgliedstaaten. Ausgehend von acht Kernprioritäten finanzieren wir Investitionen, die zu den Zielen der EU beitragen. So fördern wir die Bereiche Klima und Umwelt, Digitalisierung und technologische Innovationen, Sicherheit und Verteidigung, Kohäsion, Landwirtschaft und Bioökonomie, soziale Infrastruktur, die Kapitalmarktunion und ein stärkeres Europa in einer stabileren und friedlichen Welt.

Alle von der EIB-Gruppe finanzierten Projekte entsprechen dem Pariser Klimaabkommen – so wie in ihrem Klimabank-Fahrplan zugesagt. Fast 60 Prozent ihrer jährlichen Finanzierungen fließen in Projekte, die direkt zu Klimaschutz, Klimaanpassung und einer gesünderen Umwelt beitragen.

Auf unserer Website finden Sie hochwertige, aktuelle Fotos vom Sitz der EIB.

InvestEU-Programm

Das InvestEU-Programm mobilisiert umfangreiche private und öffentliche Mittel für langfristige Finanzierungen in der EU, um die Wirtschaft nachhaltig zu stärken. Zudem stößt es private Investitionen an, die zu EU-Zielen wie dem europäischen Grünen Deal und dem digitalen Wandel beitragen. InvestEU vereint die EU-Instrumente für Investitionen in der Europäischen Union unter einem Dach. So macht es die Finanzierung von Investitionsprojekten in Europa einfacher, effizienter und flexibler. Das Programm hat drei Bausteine: den InvestEU-Fonds, die InvestEU-Beratungsplattform und das InvestEU-Portal. Der InvestEU-Fonds wird von Finanzierungspartnern umgesetzt, die bei der Kreditvergabe auf die EU-Haushaltsgarantie von 26,2 Milliarden Euro zurückgreifen können. Diese Garantie erhöht die Risikotragfähigkeit der Partner und mobilisiert so mindestens 372 Milliarden Euro an zusätzlichen Investitionen.

Eleport

Eleport ist in sechs Ländern aktiv – Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowenien und Kroatien. Das Unternehmen betreibt 400 Schnellladestationen. Weitere 1 000 Stationen sind gesichert oder Gegenstand von Verhandlungen. Sie sollen zwischen 2026 und 2028 in Betrieb genommen werden. Eleport wird von internationalen Investoren unterstützt und ist für seine Standorte in besonders attraktiver Lage bekannt. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, Elektromobilität in ganz Europa einfach, zuverlässig und gut zugänglich zu machen.

Weitere Informationen unter eleport.com

Kontakt

Referenz

2026-017-DE