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  • Gesundheitsministerin Ioana Mihaila trifft Vizepräsident Christian Kettel Thomsen
  • Arbeitstreffen mit EIB-Finanzierungs- und Gesundheitsexperten zu Darlehen für Krankenhäuser in Iași, Cluj und Craiova; Möglichkeiten für mehr finanzielle und technische Unterstützung der EIB bei künftigen Gesundheitsinvestitionen in ganz Rumänien, u. a. bei der geplanten Agentur für Gesundheitsinfrastruktur

Die rumänische Gesundheitsministerin Ioana Mihaila war heute bei der Europäischen Investitionsbank am Sitz in Luxemburg zu Besuch. Gesprächsthemen waren weitere Finanzierungen der EIB für Projekte im rumänischen Gesundheitswesen und Hilfe bei der Stärkung des nationalen Gesundheitssektors gegenüber Pandemien wie Covid-19.

Auf dem Arbeitstreffen mit Christian Kettel Thomsen, EIB-Vizepräsident mit Aufsicht über die Finanzierungen der Bank in Rumänien, und Finanzierungs-, Gesundheits- und Beratungsexperten der EIB wurde über finanzielle Unterstützung und Beratung zur Best Practice bei Investitionen in die Regionalkrankenhäuser in Iași, Cluj und Craiova diskutiert.

Die Delegation der Ministerin ließ sich außerdem über die besondere Erfahrung der EIB mit nachhaltigen Gesundheitsprojekten in ganz Europa informieren.

Gesundheitsministerin Ioana Mihaila: „Wir müssen unbedingt in Rumäniens Krankenhäuser und Gesundheitsinfrastrukturen investieren, denn nur so können wir die öffentliche Gesundheit stärken, Covid-19 bewältigen und unser Land besser vor künftigen Pandemien schützen. Dafür brauchen wir nachhaltige Investitionen und internationale Best Practice. Durch das heutige Treffen mit Finanzierungs- und Gesundheitsexperten der Europäischen Investitionsbank können wir die Zusammenarbeit zwischen Rumänien und der EIB intensivieren. Ich freue mich darauf, die Gespräche mit Vizepräsident Thomsen und seinen Kolleginnen und Kollegen zu vertiefen, damit Rumänien in den kommenden Jahren von weiteren Finanzierungen und technischer Hilfe der EIB profitieren kann.“

EIB-Vizepräsident Christian Kettel Thomsen: „Durch das EIB-Darlehen über 250 Millionen Euro für den Bau eines neuen Regionalkrankenhauses in Iași, der zweitgrößten Stadt des Landes, wird sich die spezialisierte Krankenhausversorgung und medizinische Fachbehandlung für 3,2 Millionen Menschen im Nordosten Rumäniens verbessern. Das Darlehen mit einer Laufzeit von 27 Jahren ist das bisher umfangreichste, das die EIB im rumänischen Gesundheitssektor vergeben hat. In den kommenden Monaten wollen wir eine neue Finanzierung für zwei Regionalkrankenhäuser in Cluj und Craiova unter Dach und Fach bringen. Meine Kolleginnen und Kollegen und ich freuen uns, Gesundheitsministerin Mihaila am Sitz der EIB begrüßen zu dürfen und sie über die derzeitige Zusammenarbeit und die Möglichkeiten für weitere Hilfe der EIB für Gesundheitsdienstleistungen und Krankenhausinvestitionen in Rumänien zu informieren. Ich freue mich darauf, unseren Dialog nächsten Monat in Bukarest weiter zu vertiefen und eine neue umfangreiche Finanzierung für vorrangige Investitionen in Rumänien bekannt zu geben.“

Schnellere Investitionen in neue Krankenhäuser in Rumänien

Das neue Krankenhaus in Iași wird im Nordosten Rumäniens spezialisierte Krankenhausversorgung und medizinische Behandlung anbieten und außerdem dazu beitragen, die Reaktion des Gesundheitswesens auf die Covid-19-Pandemie und gleichzeitig die allgemeine Pandemiebereitschaft zu verbessern.

Derzeit prüft die EIB die mögliche Finanzierung zwei weiterer Regionalkrankenhäuser in den rumänischen Städten Cluj und Craiova. Die betreffenden Finanzierungsvereinbarungen sollen im Laufe dieses Jahres abgeschlossen werden. Das Projekt wird mit EU-Strukturfondsmitteln und einem staatlichen Beitrag kofinanziert.

Alle drei Vorhaben werden von der EIB umfassend mit Beratung und technischer Hilfe unterstützt. Unter anderem half die Bank bei der Erstellung von Machbarkeitsstudien und beriet zur Projektdurchführung und zur optimalen Verwendung von EU-Mitteln.

Das EIB-Darlehen wird die Qualität und Effizienz der Akut-, Sekundär- und Tertiärversorgung in Rumänien verbessern, da neueste Technik zum Einsatz kommt, Know-how von Gesundheitsexperten einfließt und in der Folge eine hochwertige Gesundheitsversorgung angeboten werden kann.

Für mehr Investitionen im Gesundheitswesen und vorrangige Projekte in ganz Rumänien

Die Europäische Investitionsbank, deren Anteilseigner die 27 EU-Mitgliedstaaten sind, hat 2020 in Rumänien 809 Millionen Euro für Projekte bereitgestellt, die die Resilienz gegen Covid-19 verbessern und Investitionen in Bildung, Wasserversorgung, Energieeffizienz und die Entwicklung des Privatsektors fördern.