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PESA
  • EIB Teil des Finanzkonsortiums, das Modernisierung und Expansion von PESA mit bis zu 6,8 Mrd. Zloty unterstützt
  • Unternehmen will Produktion des rollenden Materials in seinem Werk in Bydgoszcz durch Robotisierung, Automatisierung und neue Technologien steigern
  • Polen erhält erneut Mittel von TechEU, dem Flaggschiff-Programm der EIB-Gruppe für mehr Innovation, Spitzentechnologie und Wettbewerbsfähigkeit in der EU

Die EIB hat mit PESA Bydgoszcz S.A. einen Vertrag über rund 210 Millionen Zloty (50 Millionen Euro) unterzeichnet. Sie tritt einem internationalen Konsortium bei, das die Modernisierung des Unternehmens und seine weitere internationale Expansion mit bis zu 6,8 Milliarden Zloty unterstützt. Der Hersteller von rollendem Material aus Bydgoszcz will seine Produktionskapazitäten durch Automatisierung und Robotisierung verdoppeln, neue emissionsfreie Schienenfahrzeuge einführen und seine internationale Präsenz erweitern.

Teresa Czerwińska, EIB‑Vizepräsidentin: „Das TechEU-Programm der EIB-Gruppe wurde ins Leben gerufen, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie zu stärken. Durch erfolgreiche Umstrukturierung und gezielte Investitionen in Innovation ist PESA zu einem regionalen Vorreiter für nachhaltigen Verkehr geworden. Diese Finanzierung zu günstigen Bedingungen stärkt die weitere Entwicklung des Unternehmens in Schlüsselbereichen für die Einführung hochentwickelter Produktionsverfahren und moderner Technologien.“

PESA rechnet dank Investitionen in fortschrittliche Produktionsmethoden und eine Reihe völlig neuer Produkte mit einem deutlichen Anstieg von Produktionskapazität und Umsatz, etwa Züge für Geschwindigkeiten von 200 Stundenkilometern und emissionsfreie, wasserstoffbetriebene Schienenfahrzeuge. Die Umsetzung dieser Pläne fördert maßgebliche EU‑Ziele: weniger Treibhausgasemissionen und eine stärkere industrielle Wettbewerbsfähigkeit in Polen und europaweit. Daher wird die EIB‑Finanzierung für PESA zusätzlich durch eine InvestEU‑Garantie abgesichert.

Damit geht nach der Schlesischen Universität (200 Millionen Zloty) und dem Unternehmen Synerise (25 Millionen Euro) eine weitere Finanzierung aus TechEU-Mitteln in diesem Jahr nach Polen. Bis Ende 2027 stellt die EIB‑Gruppe unter TechEU 70 Milliarden Euro für Projekte in den Bereichen künstliche Intelligenz, Quantencomputer und digitale Infrastruktur, Biotechnologie und fortgeschrittene Medizintechnik, Sicherheit und Verteidigung, saubere Energie sowie Halbleiter bereit. Damit will die Bank in Europa in diesen strategischen Bereichen neue Investitionen von bis zu 250 Milliarden Euro mobilisieren.

Hintergrundinformationen

EIB

Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die Finanzierungseinrichtung der EU für Investitionen, die die Ziele der EU fördern. Ihre Anteilseigner sind die Mitgliedstaaten. Sie vergibt langfristige Kredite für Projekte, die zu ihren acht Kernprioritäten beitragen. Die EIB setzt sich für ein stärkeres Europa und weltweiten Wohlstand ein. Zu diesem Zweck unterstützt sie Investitionen in Klima und Umwelt, Digitalisierung und technologische Innovation, Sicherheit und Verteidigung, sozialen und territorialen Zusammenhalt, Landwirtschaft, soziale Infrastruktur und die Stärkung der Kapitalmarktunion.

Die EIB-Gruppe, zu der neben der EIB auch der Europäische Investitionsfonds (EIF) gehört, unterzeichnete 2024 knapp 89 Milliarden Euro an neuen Finanzierungen für mehr als 900 wirkungsstarke Projekte, die Europa wettbewerbsfähiger und sicherer machen. Rund die Hälfte der EIB-Finanzierungen innerhalb der EU fließen in Kohäsionsregionen, wo das Pro-Kopf-Einkommen unter dem EU-Durchschnitt liegt. In Polen investierte die EIB-Gruppe vergangenes Jahr 5,7 Milliarden Euro.

InvestEU

Das Programm InvestEU mobilisiert umfangreiche private und öffentliche Mittel für langfristige Finanzierungen in der Europäischen Union, die die Wirtschaft nachhaltig stärken. Der InvestEU-Fonds wird von Finanzierungspartnern umgesetzt, die bei der Kreditvergabe auf die EU-Haushaltsgarantie von 26,2 Milliarden Euro zurückgreifen können. Diese Garantie soll die Risikotragfähigkeit der Partner erhöhen und so zur Mobilisierung von mindestens 372 Milliarden Euro an zusätzlichen Investitionen beitragen.

PESA

Die PESA‑Gruppe ist der größte Hersteller von rollendem Material in Polen und ein regionaler Marktführer in einer Phase dynamischen Wachstums. In den Werken in Bydgoszcz und Mińsk Mazowiecki arbeiten rund 4 000 Beschäftigte. Züge und Straßenbahnen von PESA verkehren in allen Regionen Polens und in den meisten großen Städten sowie in mehreren europäischen Ländern. In europäischen Hauptstädten wie Warschau, Kyjiw, Tallinn und Sofia nutzen Menschen täglich die Straßenbahnen von PESA. Und Züge von PESA befördern Fahrgäste u. a. für die Deutsche Bahn, für Trenitalia in Italien, für České Dráhy und RegioJet in Tschechien sowie für PKP Intercity in Polen. Zwischen 2004 und 2024 hat PESA knapp 2 000 Fahrzeuge an den polnischen und europäischen Markt geliefert.

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2025-550-DE