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ABS-Emission im Umfang von insgesamt 390 Mio EUR

Mit einer innovativen Finanzierungsoperation zwischen der Europäischen Investitionsbank und der Bankengruppe Credito Valtellinese (Creval-Gruppe) sollen durch die Einschaltung institutioneller Investoren die für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zur Verfügung stehenden Mittel erhöht werden. Die EIB hat ein Darlehen über 200 Mio EUR an Creval unterzeichnet, das neue KMU-Finanzierungen von insgesamt 390 Mio mobilisiert. Bei dem Treffen zum Abschluss der Vereinbarung zwischen EIB und Creval vertrat EIB-Vizepräsident Dario Scannapieco, der auch Vorsitzender des Verwaltungsrats des EIF ist, die EIB und Miro Fiordi, CEO von Credito Valtellinese, die Creval-Gruppe.

Die Transaktion wird über die Zweckgesellschaft Quadrivio SME 2014 abgewickelt, die vier verschiedene Wertpapierkategorien (A1, A2A, A2B, B) emittiert hat. Der Gesamtbetrag der drei vorrangigen Kategorien beläuft sich auf insgesamt 390 Mio EUR. Sie verfügen über ein Rating von AA/AAA von Standard & Poors und DBRS. Die EIB zeichnete Wertpapiere der Kategorie A2A im Umfang von 200 Mio EUR. Es handelt sich um die erste gemeinsame Transaktion der EIB-Gruppe (EIB und EIF) auf dem ABS-Markt. Sie umfasst zwei Operationen, und zwar zum einen die Beteiligung der EIB im Umfang von 200 Mio EUR an der ABS-Transaktion und zum anderen eine Garantie des EIF für Wertpapiere der Kategorie A1 im Umfang von 80 Mio EUR. Dank der Garantie des EIF profitieren die Wertpapiere von einer besseren aufsichtsrechtlichen Behandlung und günstigeren Marktbedingungen.

Neben dem finanziellen Beitrag hat die Beteiligung der EIB bewirkt, dass Creval andere institutionelle Anleger gewinnen konnte, die weitere Wertpapiere im Umfang von 110 Mio EUR gezeichnet haben, so dass für KMU neue Mittel im genannten Gesamtumfang von 390 Mio EUR bereitgestellt werden können.

Mit einer solchen Verbriefungstransaktion, die aufgrund der nachlassenden Spannungen auf den Finanzmärkten möglich war und schnell von Creval angenommen wurde, bieten wir als die EIB-Gruppe den Banken eine Möglichkeit an, die über die klassischen Darlehen hinausgeht. Aufgrund der Komplementarität dieses Beitrags stärkt die EIB-Gruppe ihre Beteiligung am ABS-Markt und mobilisiert gleichzeitig neue Investoren, was dazu führt, dass mehr Mittel für KMU zur Verfügung stehen", erklärte Scannapieco.

Fiori bemerkte: „Mit dem Abschluss dieser wichtigen Transaktion und aller neuen Finanzierungsvereinbarungen mit der EIB stehen uns wertvolle zusätzliche Mittel für die Förderung von italienischen KMU zur Verfügung. Unsere Präsenz vor Ort ermöglicht es uns, die Mittel rasch an unsere Kunden - in erster Linie kleine und mittlere Unternehmen - weiterzuleiten und so die positiven Auswirkungen dieser Instrumente auf die Finanzierung von Investitionen zu maximieren, die von großer Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der italienischen Wirtschaft sind."