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Einen Darlehensvertrag über 390 Millionen Euro haben heute der Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank (EIB) Wilhelm Molterer und die ASFINAG Vorstände Dr. Klaus Schierhackl und DI Alois Schedl unterzeichnet. Das Darlehen ist Bestandteil der Finanzierung von Tunnel-Sicherheitsmaßnahmen an der A 9 Pyhrn-Autobahn. Insgesamt investiert die ASFINAG in den Tunnelausbau an der A 9 rund 780 Millionen Euro.

Die Pyhrn-Autobahn A 9 (E57) ist eine 230 Kilometer lange wichtige Nord-Süd-Verbindung. Seit 2004 ist die Strecke durchgängig befahrbar. Drei Tunnel auf dieser Strecke – die Tunnelkette Klaus, der Bosruck- und der Gleinalmtunnel – sind einröhrige Gegenverkehrstunnel und werden in den nächsten Jahren um eine zweite Tunnelröhre erweitert.

Insgesamt investiert die ASFINAG bis 2018 1,5 Milliarden Euro in die Modernisierung ihrer Tunnelanlagen. Mit diesen umfangreichen Modernisierungsvorhaben folgt die ASFINAG einer EU-Richtlinie, die höhere Sicherheitsmaßnahmen in europäischen Tunneln vorsieht.

EIB Vizepräsident Molterer: „Die Pyhrn-Autobahn gehört zu den meist befahrenen Strecken Österreichs. Die Modernisierung der Strecke ist notwendig, um das ständig wachsende Verkehrsaufkommen zügig und vor allem sicher zu bewältigen. Mit der ASFINAG steht einer der europaweit, sogar weltweit erfahrensten Partner in Sachen Tunneltechnik und Tunnelbau bereit.“

Für die ASFINAG hat die Verkehrssicherheit oberste Priorität. „Wir investieren bis 2018 in Summe 1,5 Milliarden Euro in die Tunnelsicherheit“, sagten die ASFINAG Vorstände Klaus Schierhackl und Alois Schedl. „Es freut uns, dass wir für die Sicherheits-Maßnahmen an der A 9 mit der EIB einen hochkarätigen Partner gewinnen konnten.“