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Die „Bibliothek für Europastudien“ der EIB und der Universität Luxemburg wurde am 2. März 2011 offiziell eröffnet. Die der Universität von der EIB im Rahmen eines 2008 unterzeichneten Abkommens zur Verfügung gestellten Dokumentenbestände sind nunmehr für die Angehörigen der Universität Luxemburg und für Wissenschaftler und Forscher aus Europa und der ganzen Welt zugänglich. Mit dieser Bibliothek wollen die Universität und die EIB Europa, die Kultur und Bücher fördern. Außerdem bauen sie auf diese Weise die Zusammenarbeit zwischen den beiden Einrichtungen aus.

Weniger als drei Jahre nach dem zwischen dem EIB-Präsidenten Philippe Maystadt und Raymond Kirsch, dem Präsidenten des Aufsichtsrats der Universität, sowie Rolf Tarrach, dem Rektor der Universität Luxemburg, unterzeichneten Abkommen wurden die ersten ca. 9000 Dokumente ausgewählt und vom Hauptsitz der EIB auf Kirchberg zum Campus in Walferdange überführt.  Die neue „Bibliothek für Europastudien“ ist in den eigens dafür hergerichteten Räumen in der Fakultät für Sprachwissenschaften und Literatur, Geisteswissenschaften, Kunst und Erziehungswissenschaften (FLSHASE) angesiedelt.

Die Dokumente, die die historische Sammlung der Europäischen Investitionsbank bilden, geben Zeugnis von den Etappen der Entwicklung der EIB seit ihrer Gründung im Jahr 1958 durch den Vertrag von Rom. Sie zeugen von den operativen Prioritäten der EIB und im weiteren Sinne auch vom politischen und wirtschaftlichen Rahmen Europas bis 1980. Es handelt sich um eine einzigartige Sammlung mit vielen seltenen Dokumenten, von denen einige die einzig existierenden Kopien sind.

Anlässlich der Eröffnungsfeier hat Rémy Jacob, Direktor mit Generalvollmacht der EIB, die für das Projekt verantwortlichen Teams zu ihrer im guten gegenseitigen Einvernehmen durchgeführten Arbeit beglückwünscht, die es den beiden Einrichtungen ermöglicht, das Wissen über die Europäische Union zu fördern, und die gleichzeitig zur Öffnung der EIB, zur Vertiefung ihrer Beziehungen zur Wissenschaft und zu ihrer Integration in ihr Gastland beiträgt.

Die Vizerektorin für Forschung der Universität Luxemburg, Lucienne Blessing, begrüßt diese außergewöhnliche Gelegenheit zur Stärkung der Zusammenarbeit der Universität Luxemburg mit den europäischen Institutionen und insbesondere mit der EIB. Die Möglichkeit, diese wertvollen Dokumente an der Universität Luxemburg zu konsultieren, wird die Attraktivität der Universität, insbesondere hinsichtlich von Forschungsarbeiten über die EIB, die europäischen Institutionen und die Geschichte der Europäischen Union, erhöhen.

Für Forscher und Studenten ist die Bibliothek nach Terminabsprache zugänglich. Anfragen sind zu richten an bibliotheque@uni.lu. Zusätzliche Informationen sind erhältlich unter http://wwwde.uni.lu/university/library/collections/eib_collection.