Evaluierung der Operationen der EIB

gründliche Prüfungen für bessere Ergebnisse

Nach den Grundsätzen der Good Governance ist die EIB-Gruppe (Europäische Investitionsbank und Europäischer Investitionsfonds) stets bestrebt, ihre Ergebnisse in jeder Hinsicht zu verbessern. Dabei spielt die Abteilung Evaluierung der Operationen (EV) eine wichtige Rolle.

EV nimmt unabhängige Ex-post-Evaluierungen der Finanzierungstätigkeit der EIB und des EIF vor. Dabei verfolgt sie zwei Ziele:

  1. Rechenschaftslegung: Wir möchten prüfen, ob unsere Aktivitäten unseren Mandaten und den damit zusammenhängenden Strategien entsprechen und die erwarteten Ergebnisse liefern.
  2. Gewonnene Erkenntnisse: Wir möchten aus unseren Erfahrungen lernen und Bereiche für Verbesserungen der Tätigkeit der EIB-Gruppe ausloten, um so die Ergebnisse in Zukunft noch zu steigern.

Die Evaluierungen behandeln in der Regel Themenschwerpunkte. Es werden z. B. bestimmte Sektoren, Mandate oder Finanzierungsprodukte untersucht. Geografisch behandeln sie meist einzelne Regionen oder Teilregionen, d. h. die EU oder den Mittelmeerraum (FEMIP) als Ganzes anstatt einzelne Länder. Der Untersuchungszeitraum beläuft sich meistens auf 10 Jahre, kann jedoch variieren.

Die EIB orientiert sich an international anerkannten Evaluierungsstandards. Entsprechend den vom Evaluierungsnetzwerk der OECD festgelegten und von der Evaluierungs-Kooperationsgruppe (ECG) verabschiedeten Kriterien beleuchten wir die Faktoren Relevanz, Wirksamkeit, Effizienz und Nachhaltigkeit. Bei den Finanzierungsoperationen der EIB und des EIF wird darüber hinaus noch ganz konkret das Management des Projektzyklus geprüft.

Nähere Informationen zur Durchführung von Evaluierungen finden Sie hier.

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