Die Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen der G7 haben heute die Einrichtung des G7-Rats für Infrastrukturinvestitionen bekannt gegeben. Mit dieser Initiative sollen Infrastrukturinvestitionen in Schwellen- und Entwicklungsländern deutlich ausgeweitet werden, um wirtschaftlichen Wohlstand zu fördern. Die Ankündigung erfolgte im Vorfeld des Treffens der G7-Entwicklungsministerinnen und -minister auf der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbankgruppe.
Weltweit werden jährlich rund 4,2 Billionen US-Dollar für Infrastruktur benötigt, der Großteil davon in Schwellenländern. Der Rat schafft erstmals einen systematischen Rahmen für die Koordinierung der G7-Entwicklungsbanken mit Investoren, um privates Kapital im erforderlichen Umfang zu mobilisieren.
Aktuell
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EIB vergibt weitere 50 Mio. Euro an Naftogaz für ukrainische Energieversorgung im Winter
Die Europäische Investitionsbank (EIB), die Bank der EU, hat mit dem staatlichen Energieversorger Naftogaz einen langfristigen Finanzierungsvertrag über 50 Millionen Euro unterzeichnet. Dank dieser Soforthilfe kann das Unternehmen Erdgas importieren und so die Energieversorgung der Ukraine im Winter aufrechterhalten.
EIB Global vergibt 150 Mio. Euro für Serbiens Straßennetz
Die Europäische Investitionsbank (EIB Global) stellt einen Kredit über 150 Millionen Euro für die Sanierung und Modernisierung von rund 540 Kilometern lokaler und nationaler Straßen in Serbien bereit. Die Maßnahmen sollen die Verkehrssicherheit erhöhen, die Klimaresilienz stärken und das bestehende Netz sichern. Gleichzeitig sollen Umweltbelastungen und Fahrzeiten sinken. Durch die Annäherung des serbischen Kernstraßennetzes an EU-Standards verbessert das Projekt die landesweite Anbindung und Erreichbarkeit. Es erleichtert den Personen- und Güterverkehr und unterstützt ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum.