Die Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen der G7 haben heute die Einrichtung des G7-Rats für Infrastrukturinvestitionen bekannt gegeben. Mit dieser Initiative sollen Infrastrukturinvestitionen in Schwellen- und Entwicklungsländern deutlich ausgeweitet werden, um wirtschaftlichen Wohlstand zu fördern. Die Ankündigung erfolgte im Vorfeld des Treffens der G7-Entwicklungsministerinnen und -minister auf der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds und der Weltbankgruppe.
Weltweit werden jährlich rund 4,2 Billionen US-Dollar für Infrastruktur benötigt, der Großteil davon in Schwellenländern. Der Rat schafft erstmals einen systematischen Rahmen für die Koordinierung der G7-Entwicklungsbanken mit Investoren, um privates Kapital im erforderlichen Umfang zu mobilisieren.
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