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@UNDP Serbia

Das Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP) hat ein neues Modell für grüne Finanzierungen unter der Initiative „EU für die grüne Agenda in Serbien“ gestartet, zusammen mit dem serbischen Umweltministerium und der EIB Global, dem Geschäftsbereich der Europäischen Investitionsbank (EIB) für Entwicklungsfinanzierung.

Eine Kombination aus Geber-Zuschüssen und Bankkrediten mit niedrigeren Zinssätzen und längeren Laufzeiten als marktüblich soll die grüne Wende in Serbien beschleunigen.

Mit finanzieller Unterstützung der Schweiz haben bereits sechs Projekte eine Finanzierung über die Initiative erhalten. Sie fördern Emissionsminderungen, Ressourceneffizienz und Klimaresilienz vor Ort.

Dazu gehören Serbiens erstes Niedertemperatur-Geothermiekraftwerk, Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Produktionsprozessen, die Integration erneuerbarer Energien, Abwasserbehandlung und moderne Recycling-Lösungen.

Damien Sorrell, Leiter des Regionalzentrums der EIB für den Westbalkan: „Über diese Partnerschaftsinitiative haben wir einen Ansatz entwickelt, um Projekte mit Potenzial für Multi-Source-Finanzierung zu identifizieren und vorzubereiten. Wir leisteten Unterstützung, vermittelten zwischen Geschäftsbanken und Unternehmen und tragen so maßgeblich zur grünen Transformation in Serbien bei.“

Umweltministerin Sara Pavkov: „Die Zusammenarbeit mit dem UNDP und der EIB zeigt, dass sich ein nachhaltiges Finanzierungsmodell für grüne Investitionen umsetzen lässt. Solche Programme fördern nicht nur Investitionen in moderne Technologien, sie helfen auch heimischen Unternehmen, EU- und weltweite Umweltstandards zu übernehmen – und das ist unser strategisches Ziel.“

Folgende Partnerbanken beteiligen sich: OTP Bank, Banka Intesa, ProCredit Bank, Erste Bank, NLB Komercijalna Banka, UniCredit Bank, UniCredit Leasing und ALTA Leasing.

Jakup Beriš, UNDP-Repräsentant in Serbien: „Die Einbindung des Bankensektors in das Kofinanzierungsmodell erweitert die Zahl der Bereiche, in denen sich grüne Investitionen lohnen. Nachdem die Partnerbanken Energieeffizienz-Investitionen als rentabel erkannt haben, sind sie jetzt auch bereit, weitere Investitionen zu fördern, die erheblich zum Umweltschutz und zum Wohl der Menschen beitragen.“

Der Chef für internationale Zusammenarbeit an der Schweizer Botschaft Richard Kohli ist überzeugt, dass die aktive Beteiligung des Privatsektors und der Geschäftsbanken für die grüne Wende entscheidend ist: „Dieses Kofinanzierungsmodell hat großes Potenzial, die Umsetzung nachhaltiger und kosteneffizienter langfristiger Lösungen in ganz Serbien zu beschleunigen.“

Das neue Finanzierungsmodell baut auf der bestehenden Unterstützung für grüne Investitionen über „EU für die grüne Agenda in Serbien“ auf. Seit 2022 wurden mit der Initiative bereits 94 Projekte im Umfang von 52 Millionen Euro realisiert, darunter 6,3 Millionen Euro als Kofinanzierung.

Die Initiative wird vom UNDP in Zusammenarbeit mit Schweden und der EIB Global sowie in Partnerschaft mit dem Umweltministerium umgesetzt, mit technischer und finanzieller Unterstützung der EU sowie der Regierungen von Schweden, der Schweiz und Serbien.