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Im Rahmen des Projekts „Enhancing School Infrastructure in Montenegro“ starten die Europäische Investitionsbank (EIB Global) und das Büro der Vereinten Nationen für Projektdienste (UNOPS) in Montenegro eine landesweite Bewertung von 813 Vor-, Grund- und weiterführenden Schulen. Los geht es in Podgorica. Die landesweite Prüfung der Qualität, Sicherheit und Inklusivität der Einrichtungen soll moderne Lernbedingungen für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte sicherstellen.

Finanziert wird das Projekt durch die EIB Global, die im Rahmen der Resilienzinitiative 2,3 Millionen Euro bereitstellt. Umgesetzt werden die Maßnahmen von UNOPS in enger Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Innovation. Mit der Initiative „Bessere Schulen für alle“ knüpft die EIB an ihre langjährige Unterstützung für das montenegrinische Bildungssystem an. Im Rahmen von Team Europa hat sie dafür aus dem Investitionsrahmen für den westlichen Balkan bis dato Kredite und EU-Zuschüsse von mehr als 55 Millionen Euro mobilisiert.

Davor Kunc, Leiter der EIB-Vertretung in Montenegro: „Moderne Schulen sind das Fundament einer resilienten, wissensbasierten Wirtschaft und einer besseren Zukunft für die Menschen in Montenegro. Mit dem Projekt tragen wir dazu bei, dass jedes Kind in einer sicheren, modernen Umgebung lernen kann, die den höchsten Bildungsstandards entspricht.“

25 Ingenieure und Architektinnen bewerten, ob die Schulgebäude den nationalen und internationalen Standards entsprechen. Ihren Blick richten sie dabei auf Sicherheit, Barrierefreiheit, Energieeffizienz, Wasser- und Sanitäranlagen, Belüftung, Beleuchtung, gendergerechte Gestaltung und die Teilhabe von Kindern mit Behinderungen. Zudem werden städtebauliche Unterlagen geprüft. Und für leer stehende Schulgebäude geben die Fachleute Empfehlungen, wie sie künftig genutzt werden könnten.

Andjela Jakšić Stojanović, Ministerin für Bildung, Wissenschaft und Innovation: „Gute Bildung beginnt mit sicheren, funktionalen und inklusiven Schulgebäuden. Die Bewertung liefert uns zuverlässige Daten und klare Prioritäten. So können wir gezielter investieren und bessere Lernbedingungen für alle Kinder in Montenegro schaffen. Mit dieser Initiative stärken wir unser Engagement für eine barrierefreie, gerechte und hochwertige Bildung und bekräftigen unsere langfristige Vision für das Bildungssystem unseres Landes.“

Das Projekt soll auch die nationale Kompetenz für datengestützte Planung und Investitionen in die Bildungsinfrastruktur stärken.

Michela Telatin, Leiterin des UNOPS-Büros für Südosteuropa: „Das Projekt macht aus Daten konkrete Maßnahmen. Es stärkt die institutionelle Kompetenz zur Verwaltung von Bildungsinfrastruktur und stellt sicher, dass wir unsere Schulen mit künftigen Maßnahmen langfristig sicherer und besser machen.“

Die erhobenen Daten werden in das montenegrinische Bildungsinformationssystem eingespeist. Dadurch kann das Ministerium den Infrastrukturbedarf einzelner Schulen und des gesamten Systems besser analysieren. Ziel der Bewertung sind Empfehlungen auf Schulebene und ein strategischer Bericht mit kurz-, mittel- und langfristigen Investitionsprioritäten. Zudem unterstützt das Projekt das Ministerium bei der Ausarbeitung technischer Entwürfe für vorrangige Schulinvestitionen. Das hilft auch bei der Vorbereitung künftiger Finanzierungen.