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  • Energieminister Virgil Popescu und Staatssekretär Niculae Havrileț treffen Vizepräsident Christian Kettel Thomsen
  • Arbeitstreffen mit Finanzierungs- und Fachexperten der EIB zu möglichen neuen EIB-Finanzierungen für Investitionen in Rumäniens Energiesektor, unter anderem im Rahmen des Mechanismus für einen gerechten Übergang, der Aufbau- und Resilienzfazilität und des Modernisierungsfonds
  • EIB hat seit 1991 in Rumänien 1,2 Milliarden Euro für erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Übertragungsnetze bereitgestellt

Rumäniens Energieminister Virgil Popescu und Staatssekretär Niculae Havrileț waren heute bei der Europäischen Investitionsbank am Sitz in Luxemburg zu Besuch. Bei den Gesprächen ging es darum, wie die Europäische Investitionsbank mit finanzieller Unterstützung und technischer Hilfe Energieinvestitionen in Rumänien stärker fördern und damit an ihre Erfolgsbilanz bei landesweiten nachhaltigen Energieprojekten anknüpfen kann.

Energieminister Virgil Popescu: „Schnellere Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien, die Verringerung des Energieverbrauchs, die Senkung der Energiekosten und die Verbesserung der nationalen und kommunalen Energieinfrastruktur ist für Rumänien und die globalen Klimaziele enorm wichtig. Der heutige Besuch bei der Europäischen Investitionsbank gibt uns Gelegenheit, die Zusammenarbeit zwischen Rumänien und der EIB als weltweit größter supranationaler Bank und wichtigstem Partner für Energie und Klimaschutz zu intensivieren. Ich freue mich auf eingehendere Gespräche, damit Rumänien umfassend von neuen Finanzierungen und Mitteln für technische Hilfe profitieren kann, die über den Fonds für einen gerechten Übergang, die Aufbau- und Resilienzfazilität und den Modernisierungsfonds zur Verfügung stehen.“

Christian Kettel Thomsen, EIB-Vizepräsident mit Aufsicht über die Finanzierungen der Bank in Rumänien: „Die Europäische Investitionsbank will in ganz Rumänien neue Investitionen in Stromnetze, Wasser-, Solar- und Windkraftanlagen und Energieeffizienz finanzieren, um das Wirtschaftswachstum und die Industrieproduktion zu fördern. Meine Kolleginnen und Kollegen und ich freuen uns, Energieminister Popescu und Staatssekretär Havrileț am Sitz der EIB begrüßen zu dürfen und sie über die verstärkte Unterstützung der EIB für die Energiewende und für vorrangige öffentliche und private Investitionen im Energiesektor sowie über den Austausch von Best Practice mit unseren Experten zu informieren. Ich freue mich darauf, unseren Dialog in den kommenden Wochen in Bukarest weiter zu vertiefen und eine umfangreiche neue Finanzierung für Energieinvestitionen in ganz Rumänien bekannt zu geben.“

Das von Vizepräsident Christian Kettel Thomsen veranstaltete Arbeitstreffen mit EIB-Experten für Finanzierungen, technische Fragen und die Energiewende, fand parallel zur Tagung des Rates für Verkehr, Telekommunikation und Energie in Luxemburg statt.

Für eine schnellere Energiewende in Rumänien

Die EIB bestätigte, Investitionen in Rumäniens Energiewende im Rahmen ihres Klimabank-Fahrplans verstärkt zu fördern und für bestimmte Dekarbonisierungsprojekte technische Hilfe und finanzielle Unterstützung bereitzustellen.

Im Rahmen des neuen Energiewendepakets kann die EIB in Rumänien bis zu 75 Prozent der förderfähigen Kosten von Energieprojekten finanzieren.

Dialog mit rumänischen Energiepartnern über die grüne Wende

In den letzten Monaten arbeitete die EIB eng mit der Rumänischen Nationalbank, staatlichen Behörden sowie öffentlichen und Geschäftsbanken an Empfehlungen zur Förderung grüner Finanzierungen in Rumänien.

Außerdem bereiten die Beratungsexperten der EIB gemeinsam mit ihren rumänischen Partnern Projekte vor, die die Energieeffizienz verbessern und den verstärkten Einsatz alternativer Kraftstoffe ermöglichen.

Die Europäische Investitionsbank, deren Anteilseigner die 27 EU-Mitgliedstaaten sind, hat 2020 in Rumänien 809 Millionen Euro für Projekte bereitgestellt, die die Resilienz gegen Covid-19 verbessern und Investitionen in Bildung, Wasserversorgung, Energieeffizienz und die Entwicklung des Privatsektors fördern.

Seit 1991 haben EIB und EIF in Rumänien mehr als 17 Milliarden Euro für transformative Investitionen des privaten und öffentlichen Sektors zur Verfügung gestellt.