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  • Gelder fließen vorwiegend in Ausbau der Straßenbahn-Infrastruktur
  • Auch Modernisierung der Flotte von Straßenbahn und Bus vorgesehen

Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt der Stadt Graz einen Kredit über 100 Millionen Euro für Modernisierung und Ausbau der Straßenbahninfrastruktur in Graz bereit. Ein Teil der Gelder wird zudem in die Erneuerung der Straßenbahn- und Busflotte investiert. Die EU-Bank und die Stadt Graz arbeiten bereits seit mehreren Jahren eng zusammen. Das Darlehen, das jetzt von Bürgermeister Siegfried Nagl und EU-Vizepräsident Andrew McDowell unterzeichnet wurde, ist der dritte Abschluss zwischen beiden Partnern seit 2013.

Andrew McDowell, der in der EU-Bank für das Österreich-Geschäft zuständig ist, erklärte: „Mit diesem dritten Darlehen will die Stadt Graz die Modernisierung sowie den Ausbau der Straßenbahninfrastruktur vorantreiben. Ausserdem soll mit dem Geld neues rollendes Material angeschaft werden. Wir in der EU-Bank sind davon überzeugt, dass ein gut funktionierendes städtisches Verkehrsnetz mit Bahn und Bus maßgeblich dazu beitragen kann, die Zahl der Pkw vor Ort zu reduzieren und somit die Umweltverschmutzung und den Klimawandel einzudämmen.“

Der Grazer Finanzstadtrat Günter Riegler ergänzte: „Die EIB ist in den so wichtigen Infrastrukturinvestitionen in die Daseinsvorsorge in Graz ein verlässlicher Partner. Mit dem nun gewährten Finanzrahmen können wir die großen Verkehrsinvestitionen in den öffentlichen Verkehr langfristig abgesichert finanzieren“.

Hintergrundinformationen:

Die Stadt Graz

Die Stadt Graz ist die zweitgrößte Stadt Österreichs und Landeshauptstadt des Bundeslandes Steiermark. Die Bevölkerungszahl von derzeit 300.000 wächst seit Jahren dynamisch –  ein historischer Stadtkern als Verwaltungszentrum, moderne Kultureinrichtungen, 8 Universitäten und weltbekannte Leitunternehmen prägen das Stadtbild und verlangen eine gut vernetzte und zukunftstaugliche Infrastruktur.