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Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt der AMW GmbH (AMW) 25 Millionen Euro zur Verfügung. AMW ist ein Spezial-Pharma-Unternehmen, das sich auf neuartige Wirkstoffabgabesysteme spezialisiert hat. Mit dem Geld kann AMW in seinem Werk im oberbayrischen Warngau sowie bei der Tochtergesellschaft Endomedica (Halle, Sachsen-Anhalt) die Entwicklung innovativer Arzneimittel ausweiten, klinische Studien durchführen und die Produktionskapazität ausbauen. Am Firmensitz in Warngau soll hierzu ein neues Gebäude für Forschung, Entwicklung und Produktion mit spezieller Fertigungstechnologie und modernster Laborausrüstung entstehen.

Ermöglicht wurde die Finanzierung durch den Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI). Der EFSI ist die tragende Säule der Investitionsoffensive für Europa, bei der die EIB-Gruppe und die Europäische Kommission als strategische Partner zusammenarbeiten, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft zu stärken.

Der für Innovation, EFSI und Finanzierungen in Deutschland zuständige EIB-Vizepräsident Ambroise Fayolle sagte: „Die Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovationen mit wichtigen Gesundheitseffekten ist eines der zentralen Anliegen der Europäischen Investitionsbank. Unser Darlehen für AMW, das durch eine EFSI-Garantie besichert ist, zeigt anschaulich, was Europa für junge, innovative Pharmaunternehmen sowie für nachhaltiges Wachstum und nachhaltige Arbeitsplätze konkret bewirkt.“ Er fügte hinzu: „Es handelt sich um die erste Finanzierung für AMW. Unsere langen Darlehenslaufzeiten kommen hier einem innovativen Unternehmen zugute, das in einem Bereich tätig ist, der das Leben der Menschen entscheidend verbessert.“

Dr. Wilfried Fischer, Gründer und Geschäftsführer der AMW GmbH: „Die AMW GmbH hat eine wachsende Pipeline mit Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die kurz vor der Marktreife stehen. Dadurch entsteht zusätzlicher Kapitalbedarf. Wir sind bereits seit einiger Zeit auf der Suche nach einer Finanzierungsoption, die auf den FuE-Bereich abgestimmt ist. Diese spezielle Finanzierung ist aus unserer Sicht ideal, um unser Wachstumstempo zu halten – denn sie erlaubt uns, medizinische Behandlungslücken bei schweren Krankheiten zu schließen. Wenn wir unsere FuE-Projekte forcieren, können wir uns als wichtiger europäischer Hersteller neuartiger Wirkstoffabgabesysteme an milliardenschweren Märkten, zum Beispiel für die Behandlung von Diabetes oder Brustkrebs, positionieren und wachsen – und dies in der Europäischen Union. In der Pharmaindustrie ist Geschwindigkeit ein zentraler Erfolgsfaktor. Gemeinsam mit der EIB kann unser Unternehmen die nächste Wachstumsphase erreichen.“

Vytenis Andriukaitis, EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit: „Dies ist ein konkretes Beispiel für das, was die Europäische Union für die Bürgerinnen und Bürger leisten kann. Indem wir FuE und klinische Forschung unterstützen, tragen wir wesentlich zur Entwicklung und Herstellung neuer, innovativer Arzneimittel bei.“