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Die Europäische Investitionsbank (EIB) und die ABN AMRO haben im Rahmen ihres gemeinsamen „Finanzierungsprogramms für KMU“ den vierten Darlehensvertrag unterzeichnet. Die ABN AMRO wird das Darlehen der EIB in Höhe von 250 Millionen Euro zu günstigen Zinssätzen an KMU weiterleiten.

Über die niederländische Molkereigenossenschaft FrieslandCampina geht ein Teil der Mittel an Milchbauern, die über die „Jumpstart-Initiative“ in eine Biogasanlage, in der aus Gülle Energie erzeugt wird, investieren wollen.

Durch die Zusammenarbeit sollen außerdem günstigere Finanzierungsmittel für kleine und mittlere niederländische Unternehmen bereitgestellt werden. Die EIB-Mittel können unter bestimmten Bedingungen und bis zu einem Höchstbetrag von 12,5 Millionen Euro je Investitionsvorhaben vergeben werden. Dabei gelten die üblichen Finanzierungskriterien der Bank.

„Das Darlehen ist für kleine Unternehmen und Midcap-Unternehmen gedacht. Mindestens 20 Prozent der Mittel sind für nachhaltige Projekte bestimmt“, sagte EIB-Vizepräsident Pim van Ballekom. „Deswegen begrüßen wir auch die Zusammenarbeit mit der FrieslandCampina, die bei vorangegangenen Finanzierungen bereits bewiesen hat, dass das Thema Klimaschutz für sie einen hohen Stellenwert hat. Ihre ‘Jumpstart-Initiative 2016’, mit der die Treibhausgasemissionen von Molkereien gesenkt werden sollen, steht ganz im Einklang mit den Nachhaltigkeitszielen der EIB.“

Daphne de Kluis, CEO Commercial Banking bei ABN AMRO, fügte hinzu: „Wir freuen uns, mit diesem Darlehensvertrag die langjährige Zusammenarbeit mit der EIB fortzusetzen und Milchbauern unterstützen zu können. Die Anforderung, mindestens 20 Prozent für nachhaltige Vorhaben zu verwenden, ist für uns das Minimum. Wir wollen einen großen Teil der Mittel an die Kunden mit den nachhaltigsten Vorhaben weiterleiten. Dadurch kann die ABN AMRO ihren Beitrag zur Finanzierung der Kreislaufwirtschaft weiter steigern.