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Auf dem heutigen Global Finance Action Summit in Marrakesch rief EIB-Vizepräsident Jonathan Taylor, bei der Bank für Energie-, Umwelt- und Klimafinanzierungen zuständig, die Finanzierungsinstitutionen in der ganzen Welt dazu auf, verstärkt zur Umsetzung des Klimaabkommens von Paris beizutragen.

Zu den Teilnehmern des Gipfels am Rande der UN-Klimakonferenz in Marrakesch (COP 22) zählten auch Christine Lagarde, die geschäftsführende Direktorin des IWF, Anthony Hobley, CEO der Carbon Tracker Initiative, Paul Polman, CEO von Unilever, sowie Salaheddine Mezouar, marokkanischer Außenminister und Vorsitzender der 22. UN-Klimakonferenz.

In seiner Rede auf dem Gipfel erklärte Vizepräsident Taylor: „Wenn Billionen Dollar in Umweltinvestitionen fließen, ist es von wesentlicher Bedeutung, dass Anleger ihre Mittel direkt in grüne und klimafreundliche Projekte investieren können. Öffentliche Banken wie die EIB – die Bank der EU – spielen dabei eine Schlüsselrolle. Sie entwickeln Produkte und Instrumente, mit denen private Kapitalströme in Klimaschutzprojekte gelenkt werden. Das ist unsere Aufgabe, und so wollen wir das Pariser Klimaschutzabkommen umsetzen. Die EIB macht damit den Weg frei für wichtige Klimaprojekte: Sie übernimmt Risiken, die private Investoren davon abhalten, ihr Geld für Klimaschutzprojekte bereitzustellen.“

Die vollständige Rede finden Sie hier

Weitere Informationen:

Die EIB ist weltweit in 160 Ländern tätig. Sie bietet als größter multilateraler Klimafinanzierer langfristige Finanzierungen für solide, nachhaltige Investitionsvorhaben an, mit denen sie die Ziele der EU innerhalb und außerhalb Europas unterstützt. Anteilseigner der EIB sind die 28 Mitgliedstaaten der EU.

Die EIB ist weltweit der größte multilaterale Darlehensgeber für Klimaschutzprojekte. Im vergangenen Jahr entfielen rund 27 Prozent ihrer Finanzierungen auf Klimaschutzvorhaben. Die Bank will den Anteil ihres Volumens in Entwicklungsländern, der für Klimaschutzinvestitionen bestimmt ist, spätestens bis 2020 auf 35 Prozent anheben, um die am stärksten betroffenen Regionen bei der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen.