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Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat die Vergabe eines Darlehens von 500 Millionen Euro an die spanische Bank BBVA genehmigt. Die BBVA leitet die Mittel an KMU – hauptsächlich in der Industrie und im Dienstleistungssektor – weiter und erleichtert ihnen dadurch den Zugang zu Krediten. Zudem wird die BBVA das EIB-Darlehen um weitere 500 Millionen Euro ergänzen, sodass kleinen und mittleren Unternehmen insgesamt 1 Milliarde Euro zur Verfügung gestellt werden können. Der Darlehensvertrag wurde heute in Madrid von EIB-Vizepräsident Román Escolano und Carlos Torres Vila, CEO der BBVA, unterzeichnet.

Die Mittel sollen es KMU und Midcap-Unternehmen aus zahlreichen Wirtschaftssektoren erleichtern, langfristige Kredite zu günstigen Zinssätzen aufzunehmen. Diese Kredite dienen zur Finanzierung von KMU-Vorhaben mit Projektkosten von bis zu 25 Millionen Euro. Bei Vorhaben von Midcap-Unternehmen liegt diese Obergrenze bei 50 Millionen Euro.

In erster Linie werden Projekte in Spanien gefördert. Rund 20 Prozent der Mittel sind zudem für Vorhaben in Konvergenzregionen vorgesehen.

Das Darlehen ist die zweite Finanzierung dieser Art, die die EIB mit der BBVA durchführt. Die Operation entspricht dem grundsatzpolitischen Ziel der EIB, kleine und mittlere Unternehmen zu unterstützen, um damit zum Wirtschaftsaufschwung und zur Schaffung von Arbeitsplätzen beizutragen.

Im Jahr 2014 stellte die EIB-Gruppe (dazu gehört auch der Europäische Investitionsfonds) 25,5 Milliarden Euro für KMU und Midcap-Unternehmen bereit. Die Mittel kamen rund 290 000 Unternehmen in ganz Europa zugute. Im gleichen Jahr vergab die Bank in Spanien neue Darlehen in Höhe von 7 603 Millionen Euro zur Unterstützung von KMU, die mehr als 62 000 Unternehmen und Selbständige in Anspruch nahmen.