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Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat der Regierung der Region Extremadura ein Darlehen über 100 Mio EUR für die Modernisierung ihres Straßennetzes gewährt. EIB-Vizepräsident Carlos da Silva Costa und der Wirtschaftsminister der Extremadura, Ángel Franco Rubio, unterzeichneten heute Vormittag den Finanzierungsvertrag.

Anlässlich der Unterzeichnung betonte der EIB-Vizepräsident: „Die günstigen Finanzierungskonditionen der EIB werden es ermöglichen, das Infrastrukturnetz der Extremadura zu verbessern und den Verkehr von Gütern und Personen effizienter zu machen; dies wird dazu beitragen, das wirtschaftliche Potenzial der neu verbundenen Gebiete zu stärken. Projekte dieser Art sind überaus förderlich für den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt – eine der Prioritäten der Europäischen Investitionsbank.“

Durch ihr Planungsministerium modernisiert die Regierung der Extremadura einen erheblichen Teil des Straßennetzes der Region. Dies umfasst die Verbesserung von 13 Abschnitten bestehender Straßen auf insgesamt 204 km und den Bau neuer Umgehungsstraßen von insgesamt 13 km Länge in Navalvillar de Pela, Villar del Rey, Monterrubio de la Serena, Segura de León und Zafra. Diese Vorhaben sind Bestandteile des Straßeninfrastrukturplans PIVEX 2008-2015 und werden die Kapazität der Straßen erhöhen, Fahrtzeiten verkürzen und die Sicherheit des Verkehrs in der Region verbessern. Die aus diesem Darlehen finanzierten Arbeiten sollen im Dezember 2013 abgeschlossen sein.

Die EIB ist die Finanzierungsinstitution der Europäischen Union. Sie wurde 1958 gegründet und ist in den 27 Mitgliedstaaten der EU sowie weltweit in mehr als 130 weiteren Ländern tätig.

Die Extremadura ist eine der „Konvergenzregionen“ der EU. Diese kommen im Rahmen der Kohäsionspolitik der EU für den Zeitraum 2007-2013, mit der ihre Entwicklung und echte Konvergenz mit den weiter entwickelten Teilen Europas gefördert werden soll, für Finanzierungsbeiträge der EIB in Betracht. Verkehrsinfrastruktur ist von entscheidender Bedeutung für die Schaffung eines europäischen Binnenmarktes und die Stärkung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts zwischen den EU-Mitgliedstaaten.