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EIB
  • Mehr als 40 Prozent der EIB-Finanzierungen flossen in erneuerbare Energie
  • Auch Innovation, Digitalisierung und leistbarer Wohnbau standen im Fokus
  • Insgesamt wurden Investitionen von 4,4 Mrd. Euro angestoßen

Die Europäische Investitionsbank-Gruppe (EIB-Gruppe) hat im Jahr 2025 insgesamt 1,7 Milliarden Euro an neuen Finanzierungen in Österreich bereitgestellt. Damit deckt die EIB-Gruppe die entscheidenden Bereiche für Österreichs Zukunft ab – von industriellen Innovationen über sichere und saubere Energieversorgung bis hin zu moderner Infrastruktur und Wohnungsbau.  

751 Millionen Euro flossen in Projekte für erneuerbare Energie – das waren 44 Prozent des gesamten Fördervolumens. Dazu gehören unter anderem Kredite in Höhe von 200 Millionen Euro an die Energie AG Oberösterreich für den Ausbau der Wasserkraft in Oberösterreich sowie 57 Millionen Euro an die Püspök Erneuerbare Energie GmbH für einen Solarpark und Batteriespeichersysteme im Burgenland.

Zu den finanzierten Leuchtturmprojekten zählen Forschung, Entwicklung und Digitalisierung in der Aluminiumproduktion, um die technologische Führungsrolle der AMAG Austria Metall AG weiter auszubauen, sowie der Bau von energieeffizienteren und geförderten Wohnungen. Insgesamt hat die EIB-Gruppe – einschließlich des Europäischen Investitionsfonds (EIF) – Investitionen von 4,4 Milliarden Euro in Österreich angestoßen.

„Wir investieren dort, wo es für die Zukunft Österreichs am wichtigsten ist – in saubere Energie, innovative Unternehmen und sozialen Zusammenhalt“, sagte EIB-Vizepräsident Karl Nehammer. „Gemeinsam machen wir das Land wettbewerbsfähiger und nachhaltiger.“

Die Finanzierungen 2025 liegen auf demselben Niveau wie 2024. Damit beläuft sich die Gesamtunterstützung der EIB-Gruppe in Österreich in den vergangenen fünf Jahren auf knapp 8 Milliarden Euro.

Energieprojekte

Kredite von 200 Millionen Euro an die Energie AG Oberösterreich umfassen zwei Projekte: ein Pumpspeicherkraftwerk in Ebensee sowie ein Laufwasserkraftwerk in Traunfall, das Strom durch die Nutzung des natürlichen Gefälles und der Fließgeschwindigkeit eines Flusses erzeugt – ohne große Staudämme oder Speicherbecken. Damit wird die Stabilität des Stromnetzes gestärkt, während der Anteil erneuerbarer Energien und die Energieunabhängigkeit weiter steigt.

Das EIB-Darlehen in Höhe von 57 Millionen Euro an Püspök Erneuerbare Energie dient der Errichtung einer Freiflächen-Photovoltaikanlage sowie von fünf Batteriespeichersystemen im Burgenland. Das Darlehen deckt mehr als die Hälfte der gesamten Projektkosten von 90 Millionen Euro ab.

Zusätzlich hat die EIB-Gruppe ihre Beratungsleistungen im Energiesektor ausgebaut. Ein wichtiges Projekt betrifft die Umgestaltung eines ehemaligen Basaltsteinbruchs nahe Graz zu einer nachhaltigen Fernwärmeanlage, die künftig bis zu 18 Prozent des lokalen Wärmebedarfs decken soll.

 Innovation und Digitalisierung

In diesem Bereich steigen die Investitionen der EIB-Gruppe im Vergleich zum Vorjahr um 27 Prozent. Von den Krediten in Höhe von 586 Millionen Euro profitieren Unternehmen wie die AMAG Austria Metall AG, aber auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Der Europäische Investitionsfonds (EIF) weitete 2025 seine Unterstützung für KMU aus. Über eine EIF-Garantie von 250 Millionen Euro ermöglicht die UniCredit Bank Austria günstige Finanzierungen für mehr als 200 KMU und Midcap-Unternehmen, insbesondere für Investitionen in Innovation, Beschäftigung und regionale Entwicklung.

Wohnbau

Ein EIB-Darlehen von 200 Millionen Euro für den Wohnbau ist Teil einer langjährigen Partnerschaft mit der Erste Bank, um gemeinnützige Mietwohnungen in ganz Österreich zu fördern – von großen Stadtentwicklungsprojekten wie dem Wiener Nordbahnhof-Viertel bis in Regionen außerhalb der Hauptstadt.

Mit der Finanzierung 2025 erhöht sich die Gesamtunterstützung der EIB für Wohnbauinvestitionen über die Erste Bank in den vergangenen sechs Jahren auf 800 Millionen Euro. Die Finanzierungen tragen dazu bei, den Druck auf angespannten Wohnungsmärkten zu mindern und den Zugang zu leistbarem, energieeffizientem Wohnraum zu verbessern.

Mit einer gut gefüllten Projektpipeline wird die EIB-Gruppe Österreich auch 2026 bei der grünen, sozialen und digitalen Transformation begleiten.

Hintergrundinformationen

EIB 

Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die Einrichtung der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen. Ihre Anteilseigner sind die Mitgliedstaaten. Ausgehend von acht Kernprioritäten finanzieren wir Investitionen, die zu den strategischen Zielen der EU beitragen. So fördern wir die Bereiche Klima und Umwelt, Digitalisierung und technologische Innovation, Sicherheit und Verteidigung, Kohäsion, Landwirtschaft und Bioökonomie, soziale Infrastruktur, Kapitalmarktunion und ein stärkeres Europa in einer stabileren und friedlichen Welt.

Die EIB-Gruppe, zu der neben der EIB auch der Europäische Investitionsfonds (EIF) gehört, unterzeichnete im Jahr 2025 100 Milliarden Euro an neuen Finanzierungen für mehr als 870 wirkungsstarke Projekte und machte Europa damit noch wettbewerbsfähiger und sicherer.

Alle von der EIB-Gruppe finanzierten Projekte entsprechen dem Pariser Klimaabkommen – so wie in unserem Klimabank-Fahrplan zugesagt. Fast 60 Prozent der jährlichen Finanzierungen der EIB-Gruppe fließen in Projekte, die direkt zu Klimaschutz, Klimaanpassung und einer gesünderen Umwelt beitragen.

Auf unserer Website finden Sie hochwertige, aktuelle Fotos vom Sitz der EIB.

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