Suche starten DE menü Kundenportal der EIB-Gruppe
Suche starten
Ergebnisse
Top-5-Suchergebnisse Alle Ergebnisse anzeigen Erweiterte Suche
Häufigste Suchbegriffe
Meistbesuchte Seiten
EIB
  • Kroatiens ehemaliger stellvertretender Premierminister und Finanzminister Marko Primorac wird Mitglied des EIB-Direktoriums
  • Primorac tritt die Nachfolge der polnischen Vizepräsidentin Teresa Czerwińska an

Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat heute Marko Primorac zum neuen Vizepräsidenten und Mitglied des Direktoriums ernannt. Der erste EIB-Vizepräsident aus Kroatien tritt die Nachfolge der polnischen Vizepräsidentin Teresa Czerwińska an.

Der Rat der Gouverneure der Bank, dem die Finanzministerinnen und Finanzminister der 27 EU-Länder angehören, ernannte Primorac auf Vorschlag der kroatischen Regierung. Dort war er seit 2022 stellvertretender Premierminister und Finanzminister. Als einer von acht EIB-Vizepräsidenten vertritt Primorac künftig Kroatien, Ungarn und Polen.

Nadia Calviño, Präsidentin der EIB-Gruppe: „Mit seiner großen Erfahrung in öffentlichen Finanzen – in Kroatien und auf EU‑Ebene – stärkt Marko Primorac die Fähigkeit der EIB, EU‑Prioritäten umzusetzen.“

Marko Primorac: „Es ist mir eine Ehre, gerade jetzt zur EIB zu kommen, wenn Investitionen in Resilienz, Wettbewerbsfähigkeit und die grüne Wende wichtiger sind denn je. Ich freue mich darauf, in allen Mitgliedstaaten – auch in meinem Heimatland Kroatien – zur Mission der EIB beizutragen, um Europas globale Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltiges Wachstum weiter zu stärken.“

Während Primoracs Mandat als Finanzminister erfüllte Kroatien erstmals die Maastricht-Kriterien. Sein Länderrating verbesserte sich auf „A“, und es schloss den Beitrittsprozess zum Euro- und zum Schengen-Raum erfolgreich ab.

Bevor Primorac Regierungsmitglied wurde, lehrte er als außerordentlicher Professor Vollzeit an der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Zagreb. Seine Schwerpunkte waren öffentliche Finanzen und Fiskalpolitik. Zudem arbeitete er für mehrere internationale Finanzinstitutionen und gehörte deren Gouverneursräten an, darunter auch die EIB.

Die Europäische Investitionsbank ist seit 1977 in Kroatien tätig und hat dort bislang über 11 Milliarden Euro investiert. Ihre Finanzierungen unterstützten alle Schlüsselbereiche der kroatischen Wirtschaft: vom Klimaschutz über nachhaltigen Verkehr und erneuerbare Energien bis zu sozialer Infrastruktur. Mit ergänzenden Beratungsprogrammen hilft sie Kroatien, wichtige Investitionen anzuziehen und zusätzliche EU-Mittel zu mobilisieren.

Hintergrundinformationen

EIB-Gruppe 

Die Europäische Investitionsbank-Gruppe (EIB-Gruppe) ist der Finanzierungsarm der Europäischen Union und eine der weltgrößten multilateralen Entwicklungsbanken. Ihre Anteilseigner sind die 27 Mitgliedstaaten. 2025 unterzeichnete die EIB-Gruppe 100 Milliarden Euro an neuen Finanzierungen und Beratung für mehr als 870 wirkungsstarke Projekte in acht Kernbereichen, die die strategischen Ziele der EU unterstützen: Klima und Umwelt, Digitalisierung und technologische Innovationen, Sicherheit und Verteidigung, territorialer Zusammenhalt, Landwirtschaft und Bioökonomie, soziale Infrastruktur, starke globale Partnerschaften sowie die Spar- und Investitionsunion. Neben der Vergabe langfristiger Darlehen für große Infrastrukturprojekte mobilisiert die EIB-Gruppe privates Kapital für risikoreiche innovative Projekte und Unternehmen. Auf den europäischen Märkten für Venture Debt, Risikokapital, Garantien und Verbriefungen kommt ihr eine wachsende Bedeutung zu.

Der Europäische Investitionsfonds (EIF) ist die auf Garantien und Eigenkapitalbeteiligungen spezialisierte Tochtergesellschaft der EIB-Gruppe und erleichtert kleinen und mittleren Unternehmen sowie Start‑ups europaweit den Zugang zu Finanzierungen. Als Ankerinvestor mobilisiert der EIF über sein breites Netz von Partnerbanken und Investmentfonds privates Kapital und stärkt das Risikokapital‑Ökosystem, um innovative Unternehmerinnen und Unternehmer in Europa zu fördern.

2023 lancierte der EIF gemeinsam mit sechs Mitgliedstaaten (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Belgien und Niederlande) die European Tech Champions Initiative, einen Dachfonds zur Förderung innovativer Start-ups. Mit dieser Initiative wurden bislang bereits 14 europäische Risikokapital-Megafonds und das Scale-up von 40 Unternehmen unterstützt, darunter elf Unicorns (mit einem Marktwert von über 1 Milliarde Euro).

Kontakt

Referenz

2026-101-DE