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  • Der tschechische Übertragungsnetzbetreiber ČEPS investiert landesweit in die Sanierung und den Ausbau der Hochspannungsinfrastruktur
  • Das Projekt betrifft 500 Kilometer 400-kv-Leitungen und macht die Stromversorgung zuverlässiger

Die Europäische Investitionsbank (EIB) vergibt einen Kredit über 9,3 Milliarden tschechische Kronen (rund 380 Millionen Euro) für das tschechische Stromnetz. Mit dem Geld will der tschechische Übertragungsnetzbetreiber ČEPS a.s. die Hochspannungsinfrastruktur landesweit sanieren und ausbauen.

Eine Tranche von 6,8 Milliarden tschechischen Kronen wurde am Donnerstag in Prag unterzeichnet; nachdem bereits im Oktober 2025 eine erste Tranche von 2,5 Milliarden tschechischen Kronen besiegelt wurde. Das Investitionsprogramm der ČEPS a.s. kommt für eine EIB-Finanzierung von bis zu 75 Prozent der Projektkosten in Betracht.

Die Mittel fließen in die Sanierung und die Installation von 400-Kilovolt-Übertragungsleitungen bis 2030. Die geplanten Arbeiten betreffen Leitungen mit einer Länge von insgesamt 509 Kilometern.

Das Projekt stärkt die Zuverlässigkeit des tschechischen Stromnetzes, weil es das Risiko von Ausfällen verringert und der staatlichen ČEPS hilft, schwankende Stromlasten und die künftige Nachfrage besser zu steuern.

EIB-Vizepräsident Marek Mora: „Stabilere Übertragungsleitungen sind eine wichtige Voraussetzung für ein robustes Stromnetz. Das Projekt macht das Netz insgesamt effizienter und bringt den Menschen im Land damit spürbare Vorteile.“

ČEPS-Chef Martin Durčák: „Der zuverlässige Betrieb des Stromnetzes und eine sichere Stromversorgung haben für uns oberste Priorität. Das tschechische Übertragungsnetz wird in den nächsten zehn Jahren grundlegend modernisiert und verstärkt. Zu den Prioritäten gehören die Verdopplung bestehender Übertragungsleitungen, der Bau neuer Umspannwerke und die Installation von Transformatoren. Außerdem sollen ältere Übertragungskorridore saniert und ersetzt werden.“

Die EIB unterstützt ČEPS bereits seit mehreren Jahren bei der Verbesserung der Strominfrastruktur, unter anderem durch Finanzierungen für den Ausbau und die Modernisierung des tschechischen Übertragungsnetzes.  

In den vergangenen Jahren hat die EIB ihre Finanzierungen für Stromnetze und saubere Energie in der Europäischen Union ausgeweitet, um die EU-Ziele voranzubringen – geringere Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, stärkere Nutzung erneuerbarer Energien und Klimaneutralität.

EIB-Gruppe  

Die Europäische Investitionsbank-Gruppe (EIB-Gruppe) ist die Einrichtung der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen. Ihre Anteilseigner sind die Mitgliedstaaten. 2025 unterzeichnete die EIB-Gruppe 100 Milliarden Euro an neuen Finanzierungen für mehr als 870 wirkungsstarke Projekte in acht Kernbereichen, die die strategischen Ziele der EU unterstützen: Klima und Umwelt, Digitalisierung und technologische Innovationen, Sicherheit und Verteidigung, Kohäsion, Landwirtschaft und Bioökonomie, soziale Infrastruktur, starke globale Partnerschaften sowie die Spar- und Investitionsunion.In Tschechien unterzeichnete die EIB-Gruppe letztes Jahr Finanzierungen von 1,93 Milliarden Euro. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der EIB.

REPowerEU

Der EIB-Kredit an ČEPS unterstützt den REPowerEU-Plan, mit dem die Europäische Kommission auf die Störungen des Energiemarkts durch den seit 2022 andauernden russischen Angriffskrieg auf die Ukraine reagiert. Ziel des Plans sind eine stärkere Nutzung sauberer Energie und die Diversifizierung der Energiequellen. REPowerEU sieht eine Reihe von Maßnahmen vor, die Europas Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen aus Russland verringern, den grünen Wandel beschleunigen und Energiesysteme EU-weit widerstandsfähiger machen. Vor diesem Hintergrund werden alternative Energiequellen erschlossen, durch Verhaltensänderungen Energie eingespart und Investitionen in erneuerbare Energien angekurbelt.

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2026-056-DE