Anhaltende Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur unterbrechen weiterhin die Stromversorgung im Land. Während längerer Ausfälle und bei eisigen Temperaturen spielen Wärmepunkte – in der Ukraine auch „Orte der Unbesiegbarkeit“ genannt – eine entscheidende Rolle: In den warmen und sicheren Räumen können sich die Menschen aufhalten, heißes Wasser erhalten, Telefone aufladen und grundlegende Unterstützung bekommen. In Kyjiw werden 50 Wärmepunkte mithilfe einer Spende des EIB-Instituts, der philanthropischen Einrichtung der EIB-Gruppe, besser ausgerüstet.
Die Spende ergänzt Finanzierungen von mehr als vier Milliarden Euro, die die EIB der Ukraine seit 2022 zur Verfügung gestellt hat, um die Energie- und Wasserversorgung wiederherzustellen, kommunale Infrastruktur zu erhalten und Unternehmen sowie Kommunen zu unterstützen, die vor außergewöhnlichen Herausforderungen stehen.
Die Spende für die Wärmepunkte wurde über das Ukrainische Rote Kreuz weitergeleitet. Die Organisation übernimmt die Abwicklung vor Ort und unterstützt die Beschaffung und Lieferung der Geräte. 170 Lampen, 150 Thermotöpfe und 140 Steckdosenleisten mit USB-Ports werden an den staatlichen Rettungsdienst der Ukraine übergeben, um die Wärmepunkte besser auszustatten. Sie sollen die Beleuchtung sichern und gewährleisten, dass die Menschen warme Getränke erhalten und bei längeren Stromausfällen ihre Mobiltelefone aufladen können.
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs hat das EIB-Institut mehr als 3,6 Millionen Euro an Spenden bereitgestellt, um vom Krieg betroffene Ukrainerinnen und Ukrainer zu unterstützen. Dazu gehören ein erstes Soforthilfepaket in Höhe von 2,5 Millionen Euro im März 2022 und die Unterstützung für Kinderhäuser in Partnerschaft mit der Olena-Zelenska-Stiftung, einer von der First Lady der Ukraine gegründeten gemeinnützigen Organisation.