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  • Kredit der EIB Global fließt in die Modernisierung von rund 540 Kilometern Straße
  • Maßnahmen stärken Infrastruktur, Klimaresilienz, Verfügbarkeit des Straßennetzes sowie Verkehrssicherheit und fördern regionale Zusammenarbeit und Entwicklung
  • Der Kredit wird durch einen Zuschuss von 1,4 Mio. Euro aus der Resilienzinitiative der EIB und durch technische Hilfe der EU für die Projektvorbereitung und -umsetzung ergänzt

Die Europäische Investitionsbank (EIB Global) stellt einen Kredit über 150 Millionen Euro für die Sanierung und Modernisierung von rund 540 Kilometern lokaler und nationaler Straßen in Serbien bereit. Die Maßnahmen sollen die Verkehrssicherheit erhöhen, die Klimaresilienz stärken und das bestehende Netz sichern. Gleichzeitig sollen Umweltbelastungen und Fahrzeiten sinken. Durch die Annäherung des serbischen Kernstraßennetzes an EU-Standards verbessert das Projekt die landesweite Anbindung und Erreichbarkeit. Es erleichtert den Personen- und Güterverkehr und unterstützt ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum.

Damien Sorrell, Leiter des Regionalzentrums der EIB für den Westbalkan: „Das Projekt stärkt einen intelligenten, nachhaltigen und sicheren Verkehr, beseitigt Engpässe und bindet das serbische Netz in regionale Netze und EU-Korridore ein. Diese Verbesserungen fördern die sozioökonomische Entwicklung, weil sie die Zugänglichkeit erhöhen, den Handel erleichtern und Unternehmen im ganzen Land unterstützen.“

Das Projekt umfasst außerdem gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und Zugänglichkeit für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrende, insbesondere auf lokalen Straßen. Dazu gehören modernisierte Fußgängerüberwege, Schutzbarrieren in der Nähe von Schulen, bessere Beschilderung sowie der Bau von Geh- und Radwegen. Das Vorhaben baut auf der von der EIB Global finanzierten Initiative zur Straßensanierung und -sicherheit auf, mit der mehr als 900 Kilometer des serbischen Straßennetzes modernisiert werden sollen.

Siniša Mali, erster stellvertretender Ministerpräsident und Finanzminister der Republik Serbien: „Wir bauen die Verkehrsinfrastruktur in Serbien weiter aus und verbessern sie. Neben Autobahnen und Schnellstraßen, von denen derzeit zehn im Bau sind, modernisieren wir auch die lokale Straßeninfrastruktur. Denn wir wollen in allen Teilen Serbiens, in jeder Stadt, sicherere und modernere Straßen. Der Ausbau von Verkehrsinfrastruktur, Straßen und Schienenverbindungen wirkt sich positiv auf die Wirtschaftsleistung aus. Die effiziente Umsetzung solcher Projekte kurbelt das Wirtschaftswachstum an. So ziehen wir neue Investoren an, schaffen neue Industriegebiete, und machen Serbien zu einem noch attraktiveren Investitionsstandort.“

Im Rahmen des Wirtschafts- und Investitionsplans für die Region erhält das Projekt einen Zuschuss von 1,4 Millionen Euro unter der Resilienzinitiative der EIB Global. Zusätzlich stellt die EU-Delegation technische Hilfe für die Projektvorbereitung und -durchführung bereit. Unterstützung erhielt das Vorhaben außerdem über das JASPERS-Programm von einem Beratungsteam der EIB, das die Klimaresilienz des serbischen Straßennetzes bewertet und die vorrangig zu modernisierenden Abschnitte ermittelt hat.

Andreas von Beckerath, EU-Botschafter in Serbien: „Dieses Projekt bringt einen wichtigen Modernisierungsschub für Serbiens nationale und lokale Straßeninfrastruktur. Der Schwerpunkt liegt dabei darauf, das regionale sozioökonomische Potenzial zu erschließen und den Bürgerinnen und Bürger sowie den Unternehmen zur Verfügung zu stellen, was sie brauchen. Dank der EU-finanzierten technischen Hilfe entstehen sicherere, klimaresilientere und intelligentere Straßen nach europäischen Standards, von denen die Menschen und die Wirtschaft im ganzen Land profitieren.“

Laut Aleksandra Sofronijević, Ministerin für Bauwesen, Verkehr und Infrastruktur, entspricht das Projekt dem Entwicklungsbedarf der Republik Serbien. Neben dem Bau neuer Autobahnen und Schnellstraßen arbeitet das Land auch an der Modernisierung und Verbesserung der bestehenden Straßenverkehrsinfrastruktur. Diese ist entscheidend für die umfassende Entwicklung der serbischen Regionen und Kommunen.

Aleksandra Sofronijević: „Tatsächlich müssen staatliche und lokale Straßen auf rund 500 bis 1 000 Kilometern saniert werden. Das Projekt trägt dazu bei, dieses Ziel zu erreichen. Ein gut ausgebautes Straßennetz ist entscheidend für die Entwicklung. Es erhöht die Mobilität der Bevölkerung, schafft mehr Beschäftigung, beschleunigt den Güter- und Personenverkehr, steigert die Attraktivität für Unternehmensinvestitionen und kurbelt den Tourismus an.“

Hintergrundinformationen

EIB und EIB Global

Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die Einrichtung der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen. Ihre Anteilseigner sind die Mitgliedstaaten. Die EIB vergibt langfristige Mittel für solide Projekte, die den Zielen der EU entsprechen. Die EIB Global ist der Geschäftsbereich der EIB-Gruppe für wirksamere internationale Partnerschaften und Entwicklungsfinanzierungen. Sie arbeitet als Teil von Team Europa eng und zielorientiert mit anderen Entwicklungsfinanzierungsinstituten und der Zivilgesellschaft zusammen. Über Büros in aller Welt bringt sie die EIB-Gruppe näher zu den Menschen, Unternehmen und Institutionen vor Ort.

Die EIB Global in Serbien

Die EIB ist seit 1977 in Serbien tätig und vergibt landesweit Finanzierungen für wichtige Infrastrukturprojekte sowie für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die Industrie, den Dienstleistungssektor und Gebietskörperschaften. Bislang hat die Bank mehr als 8 Milliarden Euro für KMU und die Verkehrs-, Bildungs-, Gesundheits- und Versorgungsinfrastruktur des Landes bereitgestellt. Weitere Informationen über die Projekte der EIB in Serbien: https://www.eib.org/projects/regions/enlargement/the-western-balkans/serbia/index.htm.

Weitere Informationen zur Arbeit der EIB im Westbalkan: www.eib.org/publications/the-eib-in-the-western-balkans

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