• Malita will mit EIB-Kredit Bedarf an Sozialwohnungen decken
  • Finanzierung unterstützt den Bau von rund 267 Wohnungen in der Stadt Luqa
  • EIB-Gruppe hat seit 1979 fast 1 Mrd. Euro für die maltesische Wirtschaft bereitgestellt

Die Europäische Investitionsbank (EIB) unterstützt die Malita Investments plc. mit einem Kredit von 22 Millionen Euro beim Kampf gegen den landesweiten Wohnungsmangel. Das an der Börse von Malta notierte Unternehmen befindet sich zu 80 Prozent im Eigentum des maltesischen Staats und zu 20 Prozent in privater Hand.

Zusammen mit einer EIB-Finanzierung aus dem Jahr 2017 ermöglicht der neue Kredit den Bau von 267 Wohnungen in Luqa. Letztere sind Teil der 750 Sozialwohnungen, die derzeit landesweit neu entstehen. Mit dem Geld soll der dringende Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in der Region gedeckt werden.

Die neuen Wohnungen werden den höchsten Energieeffizienzstandards entsprechen. Ziel des Projekts ist die Förderung resilienter, sozial gemischter Gemeinschaften. Es soll nicht nur dringend benötigten Wohnraum für Menschen mit niedrigem und mittlerem Einkommen schaffen, sondern auch ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen Wohnungsangebot und Wohnungsbedarf.

Roderick Galdes, Minister für sozialen und erschwinglichen Wohnraum, unterstrich, dass es Aufgabe des Landes sei, qualitativ hochwertigen und erschwinglichen Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Das Projekt sei ein wichtiger Schritt in diese Richtung. „Mit dieser Partnerschaft schaffen wir nicht nur Wohnraum, sondern auch nachhaltige, energieeffiziente Gemeinschaften. Wir setzen neue Maßstäbe, denn unser Projekt ist umweltfreundlich, fördert die soziale Teilhabe und macht die Gemeinschaft widerstandsfähiger.“

EIB-Vizepräsidentin Gelsomina Vigliotti: „Mit dem Kredit bekräftigt die EIB ihr europaweites Engagement für eine nachhaltige Entwicklung und den Abbau sozialer Hürden. Wir unterstützen den Bau von Sozialwohnungen in Malta, um ein gerechtes Wachstum zu fördern und den Lebensstandard sowie generell das Wohlbefinden der Bevölkerung zu verbessern.“

Die Vorsitzende der Malta Investments Marlene Mizzi schätzt das Vertrauen, das die EIB dem Unternehmen entgegenbringt. „Wir freuen uns, dass wir mit dem Bau qualitativ hochwertiger, energieeffizienter Wohnungen die Lebensqualität so vieler Menschen verbessern und die große Nachfrage nach solchen Wohnungen decken können. Das verdanken wir auch der finanziellen Unterstützung der EIB.“

Die EIB in Malta

Die EIB-Gruppe, die aus der Europäischen Investitionsbank (EIB) und dem Europäischen Investitionsfonds (EIF) besteht, hat seit 1979 knapp eine Milliarde Euro in die maltesische Wirtschaft investiert. Unsere Unterstützung erstreckt sich auf verschiedene Bereiche: Wir erleichtern kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) den Zugang zu Finanzierungen, investieren in 5G-Mobilfunkinfrastruktur und finanzieren den Bau von Sozialwohnungen. Darüber hinaus haben wir zahlreiche Infrastrukturprojekte mitfinanziert, darunter den Bau des Parlamentsgebäudes, ein neues Freilichttheater und den Neubau des zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörenden Stadttors von Valletta. 2023 vergab die EIB 30 Millionen Euro an die Malta Development Bank (MDB), um die grüne Wende von KMU und öffentlichen Einrichtungen voranzubringen. Der EIF stellte unter InvestEU gemeinsam mit dem maltesischen Ministerium für die europäischen Fonds 16,5 Millionen Euro für kleine Unternehmen bereit, um Innovation und Beschäftigung zu fördern.

Hintergrundinformationen

EIB

Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die Einrichtung der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen. Ihre Anteilseigner sind die Mitgliedstaaten. Die EIB vergibt langfristige Mittel für solide Projekte, die zu den Kernzielen der EU beitragen. Sie finanziert Vorhaben in vier vorrangigen Bereichen: Infrastruktur, Innovation, Klima und Umwelt sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Malita Investments

Die Malita Investments plc. ist eine Investment-Holding, die Immobilien erwirbt, entwickelt und verwaltet. Ihre Erträge und nicht ausgeschütteten Gewinne reinvestiert sie in nationale und/oder strategische Immobilienprojekte sowie in gewerbliche Immobilien.