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  • EIB und Electrolux unterzeichnen 250-Millionen-Euro-Darlehen für Forschung, Entwicklung und Innovation (FEI) für energieeffizientere Weißware und elektrische Haushaltskleingeräte
  • Electrolux führt die FEI-Aktivitäten in seinen europäischen Forschungszentren in Italien, Schweden und Deutschland durch
  • Viertes Darlehen der EIB an Electrolux, nachdem das Unternehmen bereits Anfang der 1990er und 2015 unterstützt wurde

Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat heute mit AB Electrolux in Stockholm ein Darlehen über 250 Millionen Euro unterzeichnet. Der schwedische Hersteller von Weißwaren und kleinen Elektrohaushaltsgeräten nutzt die Mittel für seine Forschung und Entwicklung in den Bereichen Energieeffizienz und Digitalisierung. Die heute unterzeichnete Finanzierung ist das vierte EIB-Darlehen an Electrolux, nachdem 2015 bereits eine ähnliche Fazilität unterzeichnet wurde. Dies zeigt, dass angesichts des Klimawandels kontinuierlich Innovationen in Bereichen wie der Energieeffizienz benötigt werden.

Jonas Samuelson, CEO von Electrolux: „Wir haben das ehrgeizige Ziel, bis 2030 klimaneutral zu sein und schätzen die wiederholte Hilfe der EIB sehr. Im Mittelpunkt stehen bei uns Materialien und Innovationen, die es uns und unseren Kunden ermöglichen, einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen.“

EIB-Vizepräsident Thomas Östros: „Europäisches Know-how ist heute weltweit ein wichtiges Gut. Die Finanzierung macht nicht nur die Waren umweltfreundlicher, sondern es dürfen sich auch die Endnutzerinnen und -nutzer über einen geringeren Verbrauch freuen. Die Energieeffizienz ist für die Eindämmung des Klimawandels sehr wichtig und wird dennoch zu oft übersehen. Deswegen freue ich mich, dass wir Electrolux in dieser Hinsicht unterstützen.“

Eine interne Studie von Electrolux ergab, dass 85 Prozent aller CO2-Emissionen im Lebenszyklus von Weißwaren durch die Nutzung der Produkte verursacht werden. Deswegen müssen Produkte mit einer besseren Umweltleistung entwickelt werden, etwa mit einem geringeren Wasser- und Stromverbrauch. Electrolux wird auch untersuchen, wie es den Plastikmüll seiner Produkte reduzieren und recyceln kann. Die FEI-Investitionen dürften bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern in Form niedriger Strom- und Wasserrechnungen ankommen.

Hintergrundinformationen

Im Jahr 2020 stellte die EIB Darlehen von mehr als zwei Milliarden Euro für Projekte in Schweden bereit. Die EIB nimmt Mittel an den Kapitalmärkten auf und vergibt sie für Projekte, die den Zielen der EU entsprechen. Rund 90 Prozent aller Darlehen werden innerhalb der Europäischen Union vergeben.

AB Electrolux mit Sitz in Stockholm ist ein schwedischer multinationaler Hersteller von Haushaltsgeräten. Die Gruppe hat rund 48 000 Beschäftigte und verkauft jährlich etwa 60 Millionen Haushaltsgeräte auf 120 Märkten weltweit.