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  • Ministerpräsident begrüßt bisher größtes EIB-Darlehen für Hafeninvestitionen in Griechenland
  • Ausbau des wichtigsten griechischen Hafens fördert landesweit Wachstum und Beschäftigung
  • Erweiterung und Modernisierung von Kreuzfahrt-, Container- und Autoterminals, neues Logistikzentrum und bessere Infrastruktureinrichtung für Schiffsreparatur

Die Europäische Investitionsbank (EIB) hat heute offiziell ein Darlehen über 140 Millionen Euro für die Erweiterung und Modernisierung des Hafens von Piräus zugesagt. Mit diesem größten Darlehen, das sie je für Hafeninvestitionen in Griechenland vergeben hat, fördert die Bank eine Komponente eines über 600 Millionen Euro schweren Investitionsprogramms für den wichtigsten Hafen des Landes.

Das zwanzigjährige Darlehen wurde von EIB-Vizepräsident Andrew McDowell, dem Vorsitzenden der Piraeus Port Authority S.A. Yu Zenggang und Athanasios Liagkos, Vorstandsmitglied der Piraeus Port Authority S.A., in Athen unterzeichnet. Anwesend waren außerdem der griechische Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis, Chinas Staatspräsident Xi Jinping und Xu Lirong, Vorsitzender der COSCO Shipping Corporation.

Kyriakos Mitsotakis, Ministerpräsident von Griechenland: „Wir freuen uns, dass die Europäische Investitionsbank die Modernisierung des Hafens von Piräus unterstützt. Seit über 50 Jahren fördert sie strategische Infrastrukturprojekte in Griechenland, und sie verfügt über solides fachliches und finanzielles Know-how aus der Finanzierung großer Häfen in Europa und der Welt.“

Andrew McDowell, Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank: „Griechenland erhält durch die Umgestaltung des Hafens von Piräus eine Logistik-Drehscheibe von Weltrang, und die Verbindung zur Welt wird gestärkt. Wir freuen uns, einen der größten Häfen im Mittelmeerraum und Griechenlands wichtigste maritime Drehscheibe mit einem zwanzigjährigen Darlehen zu unterstützen. Für die EIB steht dabei der erwartete wirtschaftliche Nutzen auf Sicht der nächsten Jahre im Vordergrund, denn Griechenland und Südosteuropa brauchen wettbewerbsfähige Verkehrsverbindungen.“

Yu Zenggang, Vorsitzender der Piraeus Port Authority S.A.: „Die jüngsten Investitionen zeigten, dass der Hafen von Piräus für das Wirtschaftswachstum und das Land wichtig ist. Die Europäische Investitionsbank hat das Projekt gründlich geprüft. Für ihre Zusage waren die zahlreichen Vorteile entscheidend, die das größte Investitionsprogramm in der Geschichte des Hafens von Piräus bringt.“

Heute wurde die erste Tranche über 100 Millionen Euro unterzeichnet. Der Rest soll je nach Baufortschritt folgen.

Die Export–Import Bank of China stellt eine Garantie für das Darlehen der EIB. Der entsprechende Vertrag zwischen der PPA und CEXIM wurde ebenfalls heute in Anwesenheit von HU Xiaolian (CEXIM-Vorsitzende) und Athanasios Liagkos (PPA) unterzeichnet.

Bessere Verbindungen für Millionen Menschen in Europa

Im Hafen von Piräus soll ein neues Logistikzentrum entstehen. Außerdem sind der Bau eines neuen Terminals zur Passagierabfertigung für Kreuzfahrtschiffe, eine Erweiterung des Autoterminals, bessere Infrastruktureinrichtungen für die Schiffsreparatur und die Modernisierung des Containerterminals vorgesehen.

EIB-Darlehen ergänzt griechische und europäische Mittel

Das langfristige Darlehen der EIB ergänzt weitere Investitionen in den Hafen, die derzeit von der Europäischen Kommission und der griechischen Regierung geprüft werden, und technische Hilfe im Rahmen der JASPERS-Initiative.

Investition bedeutet Wachstum und Beschäftigung

Die Investition in den Hafen von Piräus dürfte landesweit Wachstum und Beschäftigung fördern, für niedrigere Transportkosten sorgen und zu Wachstum in Schifffahrt und Kreuzfahrttourismus beitragen.

Der Hafen von Piräus ist einer der größten im Mittelmeerraum und liegt gemessen am Containerumschlag weltweit auf Platz 32.