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Das Darlehen der Europäischen Investitionsbank an die E2i Energie Speciali ist das größte, das die Bank 2017 im italienischen Windkraftsektor vergibt. Das Unternehmen will damit acht Windparks mit einer Gesamtleistung von 165 MW finanzieren. Errichtet werden die Windparks in Mittel- und Süditalien in den Regionen Abruzzen, Basilikata, Kampanien, Apulien sowie auf Sizilien.

Als Bank der EU finanziert die Europäische Investitionsbank (EIB) Projekte, die den Zielen der Europäischen Union entsprechen. Dem Stromunternehmen Edison hat sie ein Darlehen über 150 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Mit diesen Mitteln wird die E2i Energie Speciali, ein Gemeinschaftsunternehmen von Edison und F2i (Fondi Italiani per le Infrastrutture), Windparks mit einer Gesamtleistung von 165 MW errichten. Die E2i wird mit diesem Darlehen acht Windkraftprojekte umsetzen, für die ihr in der Auktion der GSE (Gestore dei Servizi Energetici – staatliche Energieagentur) 2016 der Zuschlag erteilt wurde.

Marc Benayoun, CEO von Edison: „Mit diesem Darlehen können wir uns noch stärker erneuerbaren Energien, insbesondere der Erzeugung von Strom aus Wind- und Wasserkraft, widmen. Gleichzeitig erkennt die EIB damit die Bedeutung dieses Vorhabens an, das eine nachhaltige Entwicklung, vor allem im Süden Italiens, fördert.“

Mauro Miglio, Senior Partner der F2i SGR und CEO der E2i Energie Speciali: „Diese Finanzierung zeigt ganz deutlich, dass erneuerbaren Energiequellen auf europäischer Ebene zentrale Bedeutung und permanente Aufmerksamkeit zukommen. Das Darlehen von einer renommierten Finanzierungseinrichtung wie der EIB wird der E2i helfen, ihre führende Position im italienischen Windkraftsektor weiter auszubauen. Außerdem unterstreicht es die hohe Relevanz unserer Projekte.“

Andrea Tinagli, Leiter des EIB-Büros in Italien:„Die EIB orientiert sich an den Zielen der Europäischen Union und erachtet daher den Klimaschutz als eine Säule ihrer Finanzierungstätigkeit. Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Edison und der E2i in diesem Bereich zusammenarbeiten. Ein Grund hierfür ist sicherlich auch die geografische Lage der neuen Windparks.“

Das Darlehen über 150 Millionen Euro kann in mehreren Tranchen in Anspruch genommen werden, jede mit einer Laufzeit von 15 Jahren. Die Darlehensmittel stehen für einen Zeitraum von 24 Monaten zur Verfügung. Damit wird den von der E2i geplanten Investitionen in Windenergie Rechnung getragen. Derzeit sind Arbeiten an sechs Standorten im Gange. Diese betreffen sowohl die Errichtung neuer Windparks als auch umfassende Sanierungsvorhaben in den Regionen Abruzzen, Basilikata, Kampanien und auf Sizilien. Die Arbeiten in Apulien sollen ebenfalls im späteren Verlauf dieses Jahres beginnen.

Die neuen Windparks werden Italiens Kapazitäten zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien erhöhen und damit zur Umsetzung der italienischen Energiestrategie beitragen. Bei der Sanierung der Windturbinen werden hingegen technische Innovationen genutzt, um die Leistung der Anlagen zu erhöhen und die Anzahl der installierten Turbinen zu reduzieren. Dank dieser zusätzlichen Stromerzeugungskapazität wird die E2i die Leistung ihrer Anlagen auf insgesamt mehr als 700 MW steigern.