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Das französische Département Eure und die Europäische Investitionsbank haben heute einen Finanzierungsvertrag über 65 Millionen Euro abgeschlossen. Die Partnerschaft ermöglicht es dem Département, einen Teil seines mehrjährigen Investitionsprogramms im Umfang von 172,5 Millionen Euro für die Sanierung seiner Schulen in den kommenden Jahren günstig und sicher zu finanzieren.

Die Unterzeichnung des Finanzierungsvertrags mit der Europäischen Investitionsbank (EIB) fand heute am Verwaltungssitz des Départements in Evreux statt. Sébastien Lecornu, Präsident des Départements, betraute seinen für Finanzen zuständigen Stellvertreter Pascal Lehongre damit, diese wichtige Vereinbarung zusammen mit dem Vizepräsidenten der Europäischen Investitionsbank (EIB) Ambroise Fayolle zu unterzeichnen.

Über die EIB erhält das Département Eure eine besonders attraktive Finanzierung deutlich unter dem marktüblichen Zinssatz. Mit dem Direktdarlehen der Bank der EU in Höhe von 65 Millionen Euro, das eine Laufzeit von 25 Jahren hat, dürfte das Département rund eine Million Euro an Finanzierungskosten einsparen.

Für den französischen Verwaltungsbezirk sind diese guten Finanzierungskonditionen sehr wichtig, weil die Département-Versammlung im letzten Juni fein mehrjähriges Investitionsprogramm beschlossen hat. Das Programm sieht den Abriss von fünf Schulen sowie den Umbau und die Sanierung von 14 Schulen vor*. Um all diese Arbeiten im Zeitraum 2016 bis 2022 abschließen zu können, muss das Département 172,5 Millionen Euro mobilisieren.

Finanzielle Planbarkeit auf mittlere Sicht

Das EIB-Darlehen in Höhe von 65 Millionen Euro deckt in den kommenden fünf Jahren einen Teil des Finanzierungsbedarfs des Départements. Die flexiblen Konditionen, die mit der EIB verhandelt wurden, versetzen das Département in die Lage, die Darlehensmittel je nach Bedarf in Anspruch zu nehmen. Dadurch kann seine Finanzverwaltung die Investitionen besser planen.                    

Neben den finanziellen Aspekten hat dieses langfristige Darlehen auch einen konkreten Nutzen für das Eure und seine Einwohner. Das Département verfügt nun über die nötige Finanzierungssicherheit für sein mehrjähriges Investitionsprogramm für Schulen und kann deshalb bis 2021 mindestens 172,5 Millionen Euro in die einheimische und regionale Wirtschaft investieren. Davon profitieren die Wirtschaftsakteure, und es entstehen neue Arbeitsplätze.

*Neun Schulen werden umgebaut: Jean-Rostand in Evreux, Le Hameau in Bernay, Victor-Hugo in Rugles, Maurice-de-Broglie in Broglie, Hyacinthe-Langlois in Pont-de-l'Arche, Le Hamelet in Louviers, Louise-Michèle in Manneville-sur-Risle, César-Lemaître in Vernon und André-Maurois in La Saussaye.

Fünf Schulen werden saniert oder erweitert: Les 7 Epis in Saint-André-de-l’Eure, Marcel-Pagnol in Gravigny, Janine-Vancayzeelle in Thiberville, Le Roumois in Routot und Simone-Signoret in Aubevoye.