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Die Europäische Investitionsbank (EIB) vergibt ein Darlehen von 40 Millionen Euro an das ungarische Bahnunternehmen Raaberbahn (Raab-Oedenburg-Ebenfurter Eisenbahn AG). Damit werden neue Schienenfahrzeuge erworben und Sicherheitsanlagen verbessert. Diese Neuerungen sorgen für eine höhere Qualität der Personenverkehrsleistungen auf dem österreichisch-ungarischen Schienennetz, das Teil eines strategischen transeuropäischen Verkehrskorridors ist.

Zu den Schienenfahrzeugen gehören neun neue Lokomotiven und fünf elektrische Triebzüge. Sie erweitern den derzeitigen Schienenfahrzeugbestand der Raaberbahn AG und ersetzen weniger effiziente und weniger umweltfreundliche Lokomotiven. Außerdem tragen die neuen Schienenfahrzeuge zur Deckung der Beförderungsnachfrage bei und sie sollen auch die zukünftigen Kapazitätsanforderungen erfüllen. Ein weiterer positiver Effekt ist der Rückgang der Fahrzeugbetriebskosten, der Unfallzahlen im Straßenverkehr und des Schadstoff- und CO2-Ausstoßes.

Der für Finanzierungen in Mitteleuropa zuständige EIB-Vizepräsident László Baranyay erklärte hierzu: „Das Darlehen der EIB wird die Effizienz der Eisenbahninfrastruktur entlang der strategischen grenzüberschreitenden Achse zwischen Ungarn und Österreich verbessern. Außerdem wird es die Wettbewerbsfähigkeit der Bahn sowie die Nachhaltigkeit und Attraktivität des Personen- und Frachtverkehrs auf der Schiene fördern.“

Die Raaberbahn AG ist der Darlehensnehmer der EIB und Projektträger. Sie ist ein strategisch wichtiges grenzüberschreitendes Regionalbahnunternehmen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1872 unter der Österreichisch-Ungarischen Monarchie betreibt sie die regionalen Bahnstrecken ohne Unterbrechung und verwaltet deren Infrastruktur.