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Die Europäische Investitionsbank (EIB) und die RTE intensivieren ihre Zusammenarbeit durch ein neues Darlehen über 500 Millionen Euro. Unterzeichnet wurde der entsprechende Finanzierungsvertrag von Philippe Dupuis, dem stellvertretenden Generaldirektor der RTE mit Zuständigkeit für Finanzen, Einkauf, IT-Systeme und Telekommunikation, und dem Vizepräsidenten der EIB, Ambroise Fayolle. Das Darlehen soll zur Finanzierung von 35 Projekten beitragen, die in einem Zeitraum von fünf Jahren durchgeführt werden. Die Vorhaben sollen die Versorgungssicherheit erhöhen, die Qualität des Stroms verbessern und den Beitrag des Stromübertragungsnetzes zu einer erfolgreichen Energiewende erhöhen.

Das langfristige Darlehen, das die EIB dank ihres AAA-Ratings zu günstigen Konditionen vergeben kann, wird ab 2015 vor allem zur Finanzierung des Sicherheitsnetzes in der Bretagne eingesetzt. Die Region soll dadurch 2017 dieselbe Stromversorgungssicherheit genießen wie die übrigen französischen Regionen. Die EIB unterstützt die RTE auch in ihrem Vorhaben, ein intelligentes Stromnetz zu entwickeln, um den wirtschaftlichen und energetischen Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Hierzu beteiligt sich die Bank an der Finanzierung von drei IT-Vorhaben, zu denen auch das LAB-Projekt (Localisation automatique de défauts) gehört, das die Dauer von Stromausfällen durch eine automatische Lokalisierung der Systemstörungen reduzieren soll.

„Dieses Projekt ist wichtig, um die Leistung des französischen Stromübertragungsnetzes zu optimieren, “erklärte EIB-Vizepräsident Ambroise Fayolle,. Die Europäische Investitionsbank ist erneut sehr erfreut, bei diesem umfangreichen Programm als Finanzierungspartner der RTE zu fungieren. Das Programm ist leistungsstark und innovativ und wird sich unmittelbar auf das tägliche Leben der Einwohner der Region auswirken. Die Energiewende ist auf den Weg gebracht. Unsere Aufgabe ist es nun, ihre Umsetzung in den Regionen zu erleichtern. “

„Die Herausforderungen der Energiewende können nur mit einem leistungsstarken, sicheren und intelligenten Stromübertragungsnetz gemeistert werden. Es muss vor allem in der Lage sein, die Stromversorgung aus erneuerbaren Energiequellen zu optimieren. Die EIB begleitet uns seit mehreren Jahren und ermöglicht es uns, diese Herausforderungen anzunehmen,“ so der stellvertretende Generaldirektor Philippe Dupuis, der bei der RTE für Finanzen, Einkauf, IT-Systeme und Telekommunikation zuständig ist.

Für die Durchführung von 35 Projekten in mehreren französischen Regionen wird die EIB etwa 40 Prozent der entsprechenden Investitionskosten (1,2 Milliarden Euro) decken. Das Investitionsprogramm der RTE, zu dem die EIB einen erheblichen finanziellen Beitrag leistet, wird auch die Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region ermöglichen.