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Der Präsident des Regionalrats der Region Limousin, Gérard Vandenbroucke, und der Vizepräsident der Europäischen Investitionsbank (EIB), Ambroise Fayolle, haben am Freitag, dem 22. Mai 2015, in Naves einen Finanzierungsvertrag über 38 Millionen Euro unterzeichnet. Die Mittel sind für den Bau und die Modernisierung von Schulen und Berufsbildungszentren in der Region bestimmt. Die Vertragsunterzeichnung fand im Lycée Edgard Pisani statt, nachdem zuvor eine neue Stallanlage zur Freilandaufzucht von Kälbern in Mutterkuhhaltung eröffnet worden war.

In Einklang mit den Zielen der Europäischen Union unterstützt die Europäische Investitionsbank (EIB) das Vorhaben der französischen Region Limousin, Gymnasien (Lycées) und Berufsschulen zu bauen und zu modernisieren. Dabei verfolgt die Region drei Ziele: Ihre Bildungseinrichtungen an den Bedarf anzupassen, diese gleichzeitig zu modernisieren und die Energieeffizienz ihrer Schul- und Ausbildungsinfrastruktur zu erhöhen. Es handelt sich um das erste direkte Darlehen der EIB an die Region Limousin. Mit den Mitteln sollen neun öffentliche Gymnasien* und eine Einrichtung zur Ausbildung von Krankenpflegern modernisiert und umgestaltet und der Sitz des Regionalfonds für zeitgenössische Kunst (FRAC) der Region Limousin modernisiert werden. Insgesamt belaufen sich diese Investitionen auf 84,5 Millionen Euro. Hauptziel des Finanzierungsbeitrages ist es, ein optimales Umfeld für eine hochwertige Schul- und Berufsausbildung zu schaffen. Ein weiteres zentrales Anliegen ist es, die Energieeffizienz der Einrichtungen zu verbessern, um insbesondere durch eine nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen den Energiebedarf zu senken.

„Die Finanzierungsmaßnahme hat hohe Symbolkraft. Erstmals finanziert die Bank der Europäischen Union direkt ein Vorhaben der Region Limousin“, erklärte der EIB-Vizepräsident Ambroise Fayolle anlässlich der Vertragsunterzeichnung.  „Es handelt sich um ein engagiertes Projekt, das zum Umweltschutz beitragen und die Ausbildung junger Menschen verbessern soll. Die Modernisierung der Gymnasien und anderer Ausbildungseinrichtungen zählt zu den zentralen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bildungspolitik und eine nachhaltige Entwicklung. Es ist unsere Aufgabe, optimale Bedingungen für die Finanzierung derartiger Projekte zu schaffen, die wesentlich zur wirtschaftlichen Entwicklung, Beschäftigung und sozialen Kohäsion in unserer Region beitragen.“ 

Dieser Darlehensvertrag über 38 Millionen Euro bietet der Region Limousin privilegierte Konditionen für die Finanzierung ihrer Investitionsvorhaben in den Bereichen Schul- und Berufsausbildung“, so der Präsident des Regionalrats der Region Limousin, Gérard Vandenbroucke. „Die Region erhält den direkten Finanzierungsbeitrag der EIB vor allem deshalb, weil sie umfangreich in die Modernisierung ihrer Gymnasien investiert und damit in die Zukunft der Jugend. Darüber hinaus belegt diese Partnerschaft mit der EIB, dass die Bank großes Vertrauen in solide Finanzlage der Region hat. Das gilt insbesondere auch für unsere Fähigkeit, Investitionsvorhaben ausgewogen – das heißt gleichermaßen durch Rücklagen wie durch Kredite – zu finanzieren.“

Aufgrund des AAA-Ratings profitiert die Region mit diesem Darlehen von attraktiven Finanzierungskonditionen, die es ihr erlauben, den Gesamtfinanzierungsplan ihres regionalen Investitionsprogramms zu optimieren. Die EIB leistet ihren Finanzierungsbeitrag aus den Mitteln für Projekte zur Förderung von Wachstum und Beschäftigung, für die die Bank 2014 erneut knapp 8,5 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt hat.  Die Bereitstellung dieser Fördermittel erfolgt 2015 vorwiegend im Rahmen des Investitionsplans für Europa, der das Wachstum stärken, die Beschäftigung wiederbeleben und das Vertrauen in die europäische Wirtschaft wiederherstellen soll.

*Lycée Cabanis, Lycée Jean Favard, Lycée d’Arsonval, Lycée Pisani, Lycée Raymond Loewy, Schulzentrum Léonard Limosin, Schulzentrum Auguste Renoir, LTMB, EPL de Limoges et de Nord Haute-Vienne.