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    Francisco Castro Gutierrez dirigiert die Geldflüsse der Bank virtuos, EIB

    Heute gehen wir in der Bank dahin, wo das Geld ist – in die Treasury-Abteilung

    Die Treasury-Abteilung ist so etwas wie die Geldzentrale einer Bank. Sie stellt sicher, dass Geld da ist, wenn es gebraucht wird – und das in der richtigen Währung.

    Raus mit den Kastagnetten und ran an die Gitarre: Diese Woche geht es in unserem Podcast um das Treasury-Back-Office. Was die Treasury-Abteilung mit Flamenco zu tun hat? Hören Sie einfach mal rein ...

    Die Treasury-Abteilung: Hier arbeiten die „Schatzmeister“ der Bank, die eigentlich wie Onkel Dagobert auf einem riesigen Berg Geld sitzen müssten. Tatsächlich aber hat die Abteilung am Ende jedes Tages im Grunde nur ein Ziel: ein leeres Konto.

    Das überrascht vor allem deshalb, weil Treasury-Abteilungen von Banken immense Mengen an Geld bewegen. Bei der Europäischen Investitionsbank waren es letztes Jahr 8,5 Billionen Euro – bei einem Kreditvolumen von insgesamt „nur“ 78 Milliarden Euro.

    Francisco Castro Gutierrez, der das Treasury-Back-Office der Bank leitet, erklärt dies mit den unterschiedlichen Laufzeiten: Die Geldgeschäfte der Treasury-Abteilung haben eine durchschnittliche Laufzeit von nur drei Monaten. Nimmt die Bank dagegen Mittel am Kapitalmarkt auf, liegen die Laufzeiten bei sieben bis acht Jahren. Und bei der Kreditvergabe sind eher zehn Jahre die Norm. All diese Gelder und Zahlungen sind in der Treasury-Abteilung in einem ständigen Fluss. Wer da die Übersicht behalten will, muss den Umgang mit den Geldströmen virtuos beherrschen – etwa wie ein Flamenco-Gitarrist sein Instrument.

    Da trifft es sich gut, dass Francisco leidenschaftlich gern in die Saiten greift. Er erklärt uns, was das Back-Office, das Middle-Office und das Front-Office der Treasury-Abteilung genau tun. Sie gleichen Konten ab, fordern Zahlungen ein, gleichen Unterdeckungen aus und sorgen dafür, dass am Ende des Tages alle Gelder richtig verteilt sind. All das und mehr ist Thema der heutigen Ausgabe.

    Außerdem interessant:

    -          Die Arbeit im Back-Office ist nichts für Morgenmuffel.

    -          Das Back-Office der Zukunft braucht Leute, die Algorithmen kontrollieren können, damit diese nicht verrücktspielen.

    -          Im Back-Office gilt das Sechs-Augen-Prinzip: Alle Transaktionen werden von drei Mitarbeitern geprüft und genehmigt.

    Ein wahrlich „geldbewegendes“ Thema. Aber nur eines von vielen unseres Podcast „A Dictionary of Finance“. Wenn Sie keine Folge verpassen  wollen, abonnieren Sie uns auf iTunes, Spotify oder wo auch immer Sie Podcasts hören. Dann erhalten Sie jeden Sonntag die neue Ausgabe. Wenn Sie Kommentare oder Anmerkungen haben, schreiben Sie uns einfach auf Twitter: @EIBMatt oder @AllarTankler.

    Die Flamenco-Musik im Podcast stammt von http://www.purple-planet.com