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Das Direktorium der Europäischen Investitionsbank weilte diese Woche mit seinem Vorsitzenden, Präsident Werner Hoyer, zu Gesprächen in Helsinki. Auf dem Programm standen Treffen auf höchster Ebene mit Repräsentanten des Staates und Kommunalvertretern. Finnland wird am 1. Juli turnusmäßig die EU-Ratspräsidentschaft übernehmen.

Teil des offiziellen Besuchs waren Gespräche mit dem frisch vereidigten Ministerpräsidenten Antti Rinne und dem neuen Finanzminister Mika Lintilä, in denen es um die Investitionsprioritäten für die kommenden Jahre ging. Nach einem Austausch mit dem Bürgermeister von Helsinki Jan Vapaavuori besuchte Hoyer am Mittwoch Präsident Sauli Niinistö und sprach mit ihm über die Wirkung von Projekten der Bank in Finnland und über die Zukunft Europas.

Seit 1994 hat die Europäische Investitionsbank fast 22 Milliarden Euro zu günstigen Konditionen für Projekte in Finnland bereitgestellt, die nicht nur dort das Leben der Menschen verbessert haben. So half die Bank mit Blick auf den Klimawandel, das finnische Stromnetz wetterfest zu machen. Ein anderes Beispiel sind mobile Diagnosegeräte und weitere medizintechnische Innovationen finnischer Unternehmen, an deren Finanzierung die Bank sich beteiligte.

Das Direktorium der Europäischen Investitionsbank, dem auch der ehemalige finnische Ministerpräsident Alexander Stubb angehört, führt die laufenden Geschäfte der Bank. Es trifft auch eine erste Entscheidung über alle Finanzierungen der EIB.