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EIB-Präsident Werner Hoyer hat heute Eduard Heger, den stellvertretenden Ministerpräsidenten und Finanzminister der Slowakei, als neuen Vorsitzenden des Rates der Gouverneure der Europäischen Investitionsbank (EIB) begrüßt.

Hoyer stellte Heger bei seinem ersten Besuch die wichtigsten Prioritäten der EIB-Gruppe vor. Die Bank der EU, so ihr Präsident, hat all ihre Kräfte mobilisiert, um überall in Europa schnell auf die Coronakrise reagieren zu können und eine grüne, digitale Erholung zu fördern. Der neue Europäische Garantiefonds ist der Schlüsselbeitrag der EIB-Gruppe zum Wirtschaftspaket, mit dem die Europäische Union die Pandemie und ihre Folgen bewältigen will.

Die Delegationen der EIB und der Slowakei sprachen über ihre langjährige Zusammenarbeit, mit der sie vor allem den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt fördern. Angesichts der Coronapandemie steht zurzeit eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung nach der Krise im Vordergrund.

EIB-Vizepräsidentin Lilyana Pavlova bekräftigte das langfristige Engagement der EIB-Gruppe für den Übergang zu einem CO2-neutralen Europa. Über den Mechanismus für einen gerechten Übergang wird die Bank maßgeblich dazu beitragen, in der Europäischen Union grüne Investitionen in Bereichen wie Energie, Umwelt, Digitales oder Verkehrsanbindung zu finanzieren. Pavlova erinnerte auch daran, dass die Förderung der Kohäsion eine „Raison d’être“ der EIB ist und die Bank in den vergangenen fünf Jahren 88 Milliarden Euro für Kohäsionsregionen der Europäischen Union bereitgestellt hat.

Minister Heger war in Begleitung von Ivan Lesay, CEO der Slovak Investment Holding (SIH) und Mitglied des Verwaltungsrats der EIB. Zusammen mit EIB-Vizepräsidentin Lilyana Pavlova unterzeichnete Heger beim heutigen Treffen eine neue Vereinbarung, die es der SIH ermöglicht, mehr Energieeffizienzvorhaben auf den Weg zu bringen.

Dank dieser Vereinbarung, die über die Europäische Plattform für Investitionsberatung (EIAH) finanziert wird, kann die Holding ihr Team mit Fachleuten für nachhaltige Investitionen und Energieeffizienz verstärken und die Beratungskapazität ausbauen. Pavlova unterstrich, wie wichtig die neue Zusammenarbeit mit der SIH für den Übergang der Slowakei zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft ist. Solche Initiativen sind für den Grünen Deal der EU von zentraler Bedeutung.