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Am 2. März 2020 besuchte der ehemalige Präsident des Europäischen Rates Donald Tusk die Europäische Investitionsbank (EIB) in Luxemburg. Er folgte damit einer gemeinsamen Einladung der Bank, des Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) und des Rechnungshofs.

Nach der Begrüßung durch EIB-Präsident Werner Hoyer, den Präsidenten des Rechnungshofs Klaus-Heiner Lehne und den geschäftsführenden Direktor des ESM Klaus Regling sprach der für seine klaren Worte bekannte polnische Politiker vor Beschäftigten der EIB und Gästen aus den anderen Institutionen in Luxemburg über die Lage in Europa, gemeinsame Werte und den Schutz des europäischen Projekts.

Neben aktuellen Themen ging er auch auf die Probleme des vereinten Europas ein – vom Brexit, der Krise der EU-Erweiterung und der antieuropäischen Wende in der US-Politik über Big Data und künstliche Intelligenz bis hin zum Coronavirus. Trotz der zahlreichen Herausforderungen für Europa zeigte sich Tusk positiv: „Ich glaube, dass Dinge erst dann unumkehrbar werden, wenn die Menschen anfangen, dies tatsächlich zu glauben. Mit anderen Worten: Noch liegt alles in unserer Hand.“