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Donald Tusk, der Präsident des Europäischen Rates, erklärte am Montag in der UNO-Generalversammlung: „Europa will bei der Bekämpfung der aktuellen Bedrohung durch den Klimawandel eine Führungsrolle übernehmen“, und er schrieb der Europäischen Investitionsbank dabei eine Schlüsselrolle zu.

Einige Stunden vor Präsident Tusks Rede auf dem UN-Klimagipfel in New York hatte EIB-Präsident Werner Hoyer den Delegierten im Plenarsaal bereits die Klimaziele der Bank der EU erläutert. 

EIB-Präsident Werner Hoyer kündigt in der UNO-Generalversammlung neue Ziele für Klimafinanzierungen an und stellt Transformationsinitiative für Städte vor

Donald Tusk betonte: „Die EU ist der weltgrößte Geldgeber im Bereich Klimaschutz und stellt zusammen mit ihren Mitgliedstaaten mehr als 40 Prozent der öffentlichen Mittel für Klimapolitik weltweit zur Verfügung. Diese Beiträge haben sich seit 2013 mehr als verdoppelt und belaufen sich inzwischen auf 20 Milliarden Euro pro Jahr.“

„Und wir werden unsere Unterstützung noch steigern, auch über die Europäische Investitionsbank, den Finanzierungsarm der Europäischen Union. Der Europäische Rat hat deutlich gemacht, dass er von der EIB noch mehr Engagement für den Klimaschutz und für ökologische Nachhaltigkeit erwartet, und zwar sowohl in der EU als auch zur Unterstützung unserer Klimaziele weltweit.“

Donald Tusk erklärte, dass die neu gewählte Präsidentin der Europäischen Kommission in den ersten hundert Tagen ihrer Amtszeit einen europäischen Green Deal vorstellen wird. Er forderte: „Wenn wir nach vorne blicken, ist uns klar, dass Europa mehr und schneller Fortschritte erzielen muss.“

Der ganze Wortlaut findet sich auch auf Donald Tusks Facebook-Seite.

Die vollständige Rede von Donald Tusk auf dem UN-Klimagipfel