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  • EIB unterstützt spanische Unternehmen, die Produkte oder Dienstleistungen exportieren, mit bis zu 300 Millionen Euro für ICO
  • Vereinbarung fördert Erholung der Firmen von coronabedingter Wirtschaftskrise und sichert damit Arbeitsplätze in Spanien

Die Europäische Investitionsbank (EIB) und das Instituto de Crédito Oficial (ICO) fördern gemeinsam den Export und die Internationalisierung spanischer KMU und Midcap-Unternehmen. Gerade diese Firmen sind besonders von der Coronakrise betroffen. Um ihre Produktionskapazitäten wiederherzustellen, werden spezielle Finanzierungen für sie mobilisiert. Die EIB stellt daher dem ICO bis zu 300 Millionen Euro bereit, die das spanische Institut um weitere 300 Millionen Euro ergänzt. Insgesamt stehen somit 600 Millionen Euro für spanische Unternehmen bereit.

Das ICO ist einer der ältesten Kunden des EIB in Spanien. Die erste Finanzierung wurde 1983 unterzeichnet. Seitdem ist das ICO bei über 100 Finanzierungen als Darlehensnehmer oder Garantiegeber der EIB aufgetreten, vor allem in Spanien, aber auch in anderen Ländern der EU.

Da das Institut viel Erfahrung mit der Weiterleitung von EIB-Mitteln hat, kann die Bank einem breiten Spektrum von Unternehmen finanziell unter die Arme greifen, die sonst nur schwer an einen Kredit kommen. Nach der Konjunkturflaute durch die Coronapandemie sichert die Finanzierungsvereinbarung zudem Arbeitsplätze und kommt den am stärksten davon betroffenen Kohäsionsregionen zugute.

Die Vereinbarung ist die dritte dieser Art, mit ihr unterstützt die EIB besonders die Schwerpunktbereiche ICO Exporteure und ICO International. Im Rahmen der letzten Vereinbarung wurden 5 000 Finanzierungen unterzeichnet, die geschätzt rund 240 000 Vollzeitarbeitsplätze gesichert haben.

Die Finanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen gehört zu den vorrangigen Zielen der EIB-Gruppe in Spanien. 2020 stellte die Bank 4,195 Milliarden Euro für dieses Ziel bereit. Das entspricht 50 Prozent der Finanzierungstätigkeit der EIB-Gruppe in Spanien.

Ricardo Mourinho Félix, EIB-Vizepräsident mit Aufsicht über die Finanzierungen der Bank in Spanien: „Die Expansion spanischer Unternehmen im Ausland voranzutreiben und neue Märkte zu erschließen, ist ausschlaggebend für die Wettbewerbsfähigkeit, das Wirtschaftswachstum und die Innovation in Europa. Vereinbarungen dieser Art tragen entscheidend zum Schutz der europäischen Wirtschaft bei und dazu, dass Unternehmen die finanziellen Schwierigkeiten durch die Coronakrise überwinden. Wir freuen uns, erneut gemeinsam mit dem ICO Gelder zu mobilisieren und damit KMU und Midcap-Unternehmen zu unterstützen, die zum Wachstum, zur Wettbewerbsfähigkeit und zur Schaffung von Arbeitsplätzen auf dem spanischen Markt beitragen.“

ICO-Präsident José Carlos García de Quevedo: „Das ICO und die EIB verleihen einmal mehr den Wachstumsplänen spanischer Unternehmen neue Impulse und fördern ihre Expansion im Ausland – eines der vorrangigen Ziele des ICO. Mit der zunehmenden Wettbewerbsfähigkeit und internationalen Strahlkraft unserer Unternehmen dürfte der Exportsektor eine der tragenden Säulen der wirtschaftlichen Erholung werden. Finanzierungen wie dieser kommt also besondere Bedeutung zu: Wir tragen damit zum Aktionsplan für die Internationalisierung der spanischen Unternehmen und zu den Maßnahmen des Nationalen Plans für Erholung, Transformation und Resilienz bei.“

Hintergrundinformationen

Die Finanzierung kleiner und mittlerer Unternehmen gehört zu den vorrangigen Zielen der EIB-Gruppe in Spanien. 2020 stellte die Bank 4,195 Milliarden Euro für dieses Ziel bereit. Das entspricht 50 Prozent der Finanzierungstätigkeit der EIB-Gruppe in Spanien.

Das Instituto de Crédito Oficial (ICO) ist eine öffentliche Einrichtung, die dem spanischen Ministerium für Wirtschaft und digitalen Wandel untersteht. Das ICO ist führend in der Finanzierung von KMU und Investitionsgroßprojekten. Das Institut trägt zu nachhaltigem Wachstum bei und unterstützt wirtschaftliche Aktivitäten, die wegen ihrer gesellschaftlichen, kulturellen oder ökologischen Bedeutung oder ihrer Neuartigkeit besonders förderwürdig sind.